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BrückenBauen.

BrückenBauen ist eine gemeinnützige UG, die es sich zusammen mit einem deutschlandweiten Trainernetzwerk zur Aufgabe gemacht hat, die Annäherung von Geflüchteten und Deutschen und das Ankommen von Geflüchteten mithilfe kultureller Weiterbildung zu unterstützen. Für BrückenBauen steht kulturelle Sensibilisierung, die Vermittlung von Werten und das Erklären der daraus folgenden
Verhaltensweisen im Fokus der Arbeit mit Menschen, die zum Leben nach Deutschland kommen und jenen die schon hier wohnen. BrückenBauen wächst immer weiter, wir haben zahlreiche neue Projekte gestartet und bauen nun auch neben München unseren Standort in Berlin aus. Mit unserem Newsletter möchten wir euch zeigen, was wir im Frühjahr erreicht haben und was wir für die nächste Zeit planen.
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Interkultureller Eltern-Workshop

Im März hatten wir den ersten Durchgang unseres interkulturellen Eltern-Workshops. Das Projekt ist an Eltern mit Flucht und Migrationshintergrund gerichtet,

deren Kinder vor dem Wechsel zur Grundschule beziehungsweise zur weiterführenden Schule stehen. Das deutsche Schulsystem mit seinen Schwierigkeiten und Möglichkeiten soll in einem interaktiven Prozess erarbeitet werden. Dabei wird Fragen wie „Was ist die Rolle der Eltern, was die Rolle der Lehrer?“, „Wie kann ich mein Kind unterstützen?“ und „Was sind Unterschiede zu anderen Ländern?“ auf den Grund gegangen.
Das Projekt wurde von unserer Kulturmoderatorin Halima ins Leben gerufen. Als Mutter von fünf Kindern kennt die Kenianerin die Herausforderungen, als Elternteil von SchülerInnen neu in Deutschland zu sein. Zu Ihrer Motivation beschreibt sie Ihre eigene Erfahrung:
„Ich hätte mir damals so eine Hilfe sehr gewünscht, weil das Schulsystem doch sehr anders ist und überfordernd sein kann. Mit diesem Projekt will ich neuangekommenen Eltern ihren Start erleichtern – und somit auch den Kindern zu besseren Chancen verhelfen.“
Der interkulturelle Workshop zur Bildungskultur in Deutschland fand am 03.04.2019 im Projekt-Laden International Haidhausen statt. Die 14 Migrantinnen verschiedenster Herkunft treffen sich dort einmal die Woche. Unter ihnen waren viele Mütter, weshalb es sich gut geeignet hat.
Im ersten Teil wurden wichtige Punkte besprochen, die Eltern von SchülerInnen im Hinterkopf behalten sollten, wie Elternabende, Schulfeste und Wandertage. Im zweiten Teil sind wir auf das bayerische Bildungssystem eingegangen vor allem auf dessen Durchlässigkeit, z.B. dass Mittelschule oder Förderschule keine Einbahnstraßen sind. Danach wurde noch Input zu den verschiedenen Schulformen gegeben.
Alles in allem hat der Workshop allen Beteiligten großen Spaß gemacht und die TeilnehmerInnen waren hoch motiviert. Halima konnte aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen als Mutter gezielt auf die Probleme und Erwartungen eingehen, mit denen Eltern in Deutschland konfrontiert werden. Auch die Teilnehmerinnen
haben sich aktiv eingebracht, viele Fragen gestellt und diskutiert. So konnten sie ihre eigenen Erfahrungen einbringen, von ihren Herkunftskulturen erzählen und gleichzeitig viel Neues in Bezug auf Bildungskulturen erfahren.

Styling-Abend für geflüchtete Frauen

Im März hatten wir unseren zweiten Durchgang unseres neuen Projektes „Sich selbst mit anderen Augen sehen" – ein Styling-Abend für geflüchtete Frauen. Zwei unserer Kulturmoderatorinnen Shkurte und Evelyn, die ausgebildete Friseurinnen und Make-up Artists sind, haben das Projekt zum Women Empowerment ins Leben gerufen. Wie unser erster Durgang fand auch dieser in Kooperation mit JUNO - Eine Stimme für geflüchtete Frauen e.V. im Rahmen des Dienstagsabend-Treffs statt.
Bei diesem Projekt soll es darum gehen, geflüchteten Frauen durch Styling & Make-up Tipps für den Alltag ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstsicherheit zu verstärken. Insbesondere soll dies dazu beitragen, sich zum Beispiel bei Bewerbungsgespräche selbstsicherer zu fühlen. Die Frauen wurden individuell je nach Typ beraten, gestylt und haben neue Haarschnitte bekommen. Mit auf den Weg gegeben wurden ihnen hilfreiche Tipps und Tricks zum wirkungsvollen aber kostengünstigen Styling, die sie im Alltag leicht selbst umsetzen können. Ziel war es den Frauen zu zeigen wie sie sich selbst mit anderen Augen sehen können und dass sie mit einfachen Tricks auch schnell neue Styles zaubern können. Außerdem bietet der Abend die Möglichkeit, sich ungezwungen zu unterhalten und einfach einen schönen Abend unter Frauen zu verbringen.
Möglich gemacht wurde der Abend durch DaMigra – der Dachverband der Migrantinnenorganisationen, der uns mit einer Förderung für zwei Events unterstützt.

Impact Film

WIr freuen uns riesig, euch unseren eigenen Impactfilm präsentieren zu dürfen! Nachdem wir im letzten Jahr dank eines Gewinnspiels von Presentando bereits ein Erklärvideo zur Ansprache von Unternehmen gewonnen haben, konnten wir letzten Monat unseren eigenen Impactfilm erstellen. Dieser soll unserer Organisation und besonders unseren Schwerpunkt der KulturmoderatorInnen-Qualifizierung allgemein vorstellen soll, indem erklärt wird, warum BrückenBauen und vor allem unsere KulturmoderatorInnen so wichtig sind für eine bunte Gesellschaft und ein werteschätzendes Miteinander. Ein besonderer Dank geht an den Filmemacher Andreas Kastiunig von Stube 1 und an Lichterkette e.V., München, die durch ihre Förderung im Rahmen des Lichterkette#Nextlevel-Programms die Realisierung des Films ermöglicht hat.
Schau dir unseren Impact Film an
Ankündigungen
Kooperationspartner für unsere Projekte

Für unser Elternprojekt und unser interkulturelles Theaterprojekt suchen wir noch Kooperationspartner, z.B. Schulen, Kindergärten, Nachbarschaftstreffs und Helferkreise, mit denen wir den Workshop durchführen können.

Kontakt für interessierte Kooperationspartner:
Sebastian Steubl
sebastiansteubl@gemeinsam-bruecken-bauen.de
Tel.: +49 1573 772 7482
Kongress in Brüssel

Vom 30.05. bis 02.06. stellt sich BrückenBauen auf dem Kongress der Organisation SIETAR (Society for Intercultural Education, Training and Research) in Brüssel vor.
SIETAR ist eine internationale Organisation von Interkulturalisten, die sowohl aus der Wirtschaft, Forschung, Politik und dem sozialen Bereich kommen. Als neuer Schwerpunkt ist auch der Themenbereich Migration gekommen, zu dem sich in Brüssel europaweit in diesem Bereich Tätige Trainer und Coaches treffen, networken und ihre Erfahrungen austauschen können.  
Der Kongress findet auf europäischer Ebene alle 2 Jahre statt, Länderkongresse der einzelnen Mitgliedsvereine meist jährlich.
Das interessante an diesem Kongress ist ebenfalls, dass Kollegen aus dem interkulturellen Bereich auch weltweit angereist kommen, sodass wir uns auf einen spannenden fachlichen Austausch freuen.
Interessante Termine für das Netzwerk 
Ausschreibungen:

Berlin:
Veranstaltungen:
 
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