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BrückenBauen.

BrückenBauen gUG ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das die Vision hat, Integration durch aktive Einbindung in das gesellschaftliche Leben und die Arbeitswelt zu beschleunigen und eine gemeinsame und gut funktionierende Wertegemeinschaft zu festigen. Aus diesem Grund soll das Wissen zu kulturellen Werten nicht von deutsch sozialisierten Trainer*innen „von oben herab“, sondern durch Migrant*innen
selber vermittelt werden. Nicht die Deutschen, sondern Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sind die Expert*innen in Sachen Orientierung in der neuen Heimat mit fremder Kultur und Sprache. Sie sind es, die Brücken bauen können zwischen Menschen, die schon lange in Deutschland leben und denen, die erst vor Kurzem hinzugezogen sind. Denn genau sie kennen beide Lebenswelten.
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Land der Kulturen in Neumarkt 

Diesen Monat waren wir mit unserer Wanderausstellung "Land der Kulturen" vom 11.11. bis 15.11. im Landratsamt Neumarkt in der Oberpfalz. Herrn Landrat Gailler eröffnete die Ausstellung und  begrüßte dabei die Schüler*innen der Klasse 9 c des Willibald-Gluck-Gymnasiums, die mit Schulleiter Bernhard Schiffer und Lehrer Thomas Kraus kamen.

Weitere Schulklassen des Gymnasiums wurden die Woche über von unserem Kulturmoderator Samh durch die Ausstellung geführt und hielten anschließend Diskussionsrunden. Zu allen anderen Zeiten war die Ausstellung für jeden öffentlich zugänglich.
Insgesamt kamen viele Neumarkter aller Altersklassen vorbei und durchlebten den Perspektivwechsel mithilfe interaktiver Simulationen in Form von multimedialen Mini-Spielen auf Tablets und haptisch-analoger Spielerfahrung.

Nächster Termin:
7./8.12. im Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn am Rathausplatz 1, Landkreis München.
Zur gleichen Zeit findet der Christkindl-Markt auf dem Rathausplatz statt.

"Auf Augenhöhe begegnet" 
Unseren Elternworkshop führten wir diesen Monat zweimal durch: Im Münchener Stadtteil Hasenbergl und etwas weiter außerhalb im Landkreis Eichstätt.
 
In Hasenbergl fand unser Eltern-Workshop im Elternzentrum Lichtblick statt. Die elf Teilnehmenden kamen überwiegend aus dem Irak, aber auch aus der Türkei und aus Uganda waren welche dabei. Die Eltern konnten viele Fragen stellen, die sie aktuell betreffen und haben motiviert mitgearbeitet.
Denn durch die Herangehensweise, Informationen im Gespräch herzuleiten, statt durch Frontal-Unterricht zu vermitteln, werden die Teilnehmenden aktiv eingebunden und das Gelernte kann besser behalten werden. Unsere Kulturmoderatorin Halima und unser Workshopleiter Basti fragen die Gruppe nach einem „Critical Incident“, ein kulturell aufgeladene Problemsituation, in der die Teilnehmer*innen sich einmal befunden haben. Davon ausgehend arbeiten sie das Problem auf: Warum was dieser Moment komisch? Wie ist die Situation entstanden? Welche kulturellen Einflüsse könnten die Situation erschwert haben? Eine andere Herangehensweise ist das gemeinsame Diskutieren von Bildern, z.B. eine Gesprächssituation mit Lehrer*innen, zu denen die Eltern ihre Erfahrungen und Meinungen äußern.  
Wir freuen uns sehr über das positive Feedback der Teilnehmenden und auch der Vertreter*innen der Stadt München sowie der Veranstalterin. Lila Schulz vom Referat für Bildung und Sport sagte über unsere beiden Referent*innen, dass sie eine sehr angenehme Atmosphäre geschaffen haben und den Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnet seien. Besonders der Ansatz, die verschiedenen Themen interaktiv zu bearbeiten, sei ihr positiv in Erinnerung geblieben. Außerdem habe sie Halimas „charmante, warme Art und ihre Fähigkeit, Begrifflichkeiten in einer Einfachheit zu erklären“, beeindruckt. 

Wenn Du auch mit Deinem Elternzentrum, Deiner Schule, Deiner Kita oder Ähnlichem unseren Eltern-Workshop buchen möchtest, schreib uns an info@gemeinsam-bruecken-bauen.de.
Mehr Infos findest Du unter www.gemeinsam-bruecken-bauen.de/schulsystem

Mitwirken Studierender an der Kulturmoderator*innen-Qualifizierung 
Letzte Woche haben wir einen Vortrag im Rahmen des Kolloquiums am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation der Ludwig-Maximilian-Universität gehalten. Das Kolloquium soll vor allem für die Erstsemester Einblicke in mögliche Berufsfelder geben.
Wir haben Möglichkeiten zur Mitarbeit bei BrückenBauen für Studierende, die mit ihrem interkulturellen Schwerpunkt besonders geeignet sind, präsentiert und diskutiert: Im Rahmen unserer Kulturmoderatorinnen-Qualifikation können sie in der Projektarbeit und als Trainer*innen bei uns aktiv werden. Ebenfalls konnten die Studierenden in unsere Ausstellung “Land der Kulturen” hereinschnuppern und eine der interaktiven Stationen auf dem mitgebrachten Tablet ausprobieren. Die Studierenden und Dozierenden des Lehrstuhls begeisterte vor allem die digitale Umsetzung und auch das Ziel der Ausstellung, einen Perspektivwechsel zu bieten, der Verständnis und Empathie für die Situation von Neubürgerinnen bietet.
Teamschulung für Erzieher*innen
Unsere beiden aktuellen Projekte haben wir in diesem Monat vereint in einer Teamschulung für Erzieher*innen einer Kita zum Thema: Diversity - Umgang mit Unterschiedlichkeit.
Von unserem Kulturmoderator Samh wurden die Erzieher*innen durch die interaktive Ausstellung begleitet. „Die interaktive Ausstellung war nicht nur sehr liebevoll gestaltet, sondern die Übungen machten erlebbar, wie schwer der Alltag ist, wenn man weder die Sprache spricht, noch die Schrift lesen kann, noch sich in der Kultur zurecht findet oder sich orientieren kann. Die Frustration und die Anstrengung waren trotz der kurzen Zeit gut spürbar und nachzuvollziehen“, empfand eine der Teilnehmenden. Besonders hat die Betreuer*innen berührt, dass Samh aus seiner Fluchtgeschichte berichtete.
Parallel dazu hat unsere Kulturmoderatorin Halima den Erzieher*innen von ihren Erfahrungen erzählt, als Mutter neu in Deutschland zu sein, welche Schwierigkeiten sie am Anfang hatte und was ihr in der Zeit geholfen hat. Außerdem erzählte sie von dem Bildungssystem in ihrem Herkunftsland Kenia und was dort anders ist als hier. Insgesamt ging es darum, dass Die Erzieher*innen Perspektiven wechseln, um kulturelle Missverständnis zu vermeiden und zu lernen in gewissen Situationen sensibel zu reagieren. Außerdem können die Erzieher*innen das Erlernte an die Kinder und auch deren Eltern weitergeben. So werden sie schon früh interkulturell sensibilisiert, ihre Toleranz gestärkt und Sozialkompetenzen gefördert. Den Lebensbericht und die Erfahrungen von Halima habe vielen aus dem Team die Sicht eröffnet, wann (auch ein gut gemeintes Angebot) als Bevormundung und die dahinter verborgene Haltung bereits als Diskriminierung empfunden werden kann, wie z.B. das ungeprüfte Angebot der Teilnahme am Deutsch Vorkurs, obwohl ein Kind gut Deutsch spricht, in der Annahme ein*e Migrant*in benötigt auf jeden Fall Förderung.
Die Leiterin berichtete, dass alle Kolleg*innen sehr berührt von den an diesem Abend gemachten Erfahrungen waren und, dass sie die Übungen und auch der Lebensbericht von Halima sehr nachdenklich gemacht haben. Unsere beiden Kulturmoderator*innen wurden als sehr authentisch und bewundernswert offen erlebt. Sie sind der Meinung, dass das Ziel, einen bewussten Perspektivwechsel zu erleben, vollends gelungen ist und wollen das Thema interkulturelle Kompetenz weiter vertiefen.
Wir suchen Verstärkung!

Praktikum, München oder Berlin
Social Media & Kommunikation
(20 Std/Woche ab Januar 2020, Zeitraum: 3 Monate)

Als Praktikant*in im Bereich Social-Media und Kommunikation bist Du für die Konzeption und Durchführung unserer Social Media-Strategie zuständig, pflegst die Homepage und erstellst Marketingmaterialien.
Melde Dich bei uns und werde Teil des Teams.
 
Das Aufgabengebiet umfasst:
  • Konzeption und Durchführung der Social Media-Strategie
  • Erstellung von Sharepics, Infografiken oder Animationen
  • Community-Management bei Instagram, Twitter, Facebook und weiteren Plattformen
  • Pflege der Website
  • Verfassen von Texten und Pressemitteilungen
  • Erstellen von Marketingmaterialien
 
Du  erfüllst folgende Voraussetzungen:
  • wissenschaftliches Hochschulstudium (z.B. Kommunikation, Soziologie, Politologie, Interkulturelle Kommunikation, Medien) oder eine vergleichbare Ausbildung
  • technisches Grundverständnis der verschiedenen Plattformen und deren Funktionsweisen (Reichweite, Zielgruppen, etc.)
  • Kenntnisse in Wordpress und Grundkenntnisse SEO
  • Erfahrung in Canva oder vergleichbarer Gestaltungssoftware
  • großer Wortschatz, interessanter, wandlungsfähiger Schreibstil
  • einwandfreie Rechtschreibung
  • Offenheit und Spaß am Arbeiten in einem internationalen Team
 
Kontakt
Als Organisation mit Gerechtigkeitsanspruch, die gesellschaftliche Diversität erfolgreich mitgestalten will, freuen wir uns über vielfältige Bewerber und Bewerberinnen.
Rückfragen beantwortet gerne Julia Halm unter juliahalm@gemeinsam-bruecken-bauen.de oder Tel: 0172 83 53 102.
Weitere Informationen findest Du unter www.gemeinsam-bruecken-bauen.de
 
Interessante Termine für das Netzwerk 
Veranstaltungen:
 
Deutschlandweit:

Webinar „ Berufsanerkennung – Eine Chance für Geflüchtete und Unternehmen“
21.11.2019, 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Anmeldung

München: 

Training Antidiskriminierung 
Vorstellung der Publikation und Diskussion der Projektergebnisse 
18.11. 2019 18 Uhr 
Münchner Rathaus 
Anmeldung 


Großstreik von FridaysforFuture
29.11.2019


Berlin:

Premiere für den Film ALLES AUSSER GEWÖHNLICH 
Am Tag des Ehrenamts 05.12.2019 
GoVolunteer schenkt Euch bei Kauf eines Kino-Tickets ein weiteres Ticket

Anmeldung bis zum 03.12.

Kochkurse, Über den Tellerrand kochen
Traditionelles afghanisches oder syrisches 3-Gänge-Menü
regelmäßig
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