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Liebe Genießer!

"Wer Poké isst, der denkt nicht mehr in Schubladen und Grenzen; er denkt ans Schaukeln und ans Surfen, an weiße Sandstrände, Blumenketten, Sonnenuntergänge und die perfekte Welle. Hawaii steht für Lockerheit und Lebensfreude." Das gab Daniel Brandes 2018 zu Protokoll als er vom Spiegel gefragt wurde, ob Poké Bowls zu Deutschland gehören. Wenn das so stimmt, dann sind die hawaiianischstämmigen Salate das Superfood der Stunde. Überhaut gefragt wurde der Mitzwanziger, weil er sich die Kette Maloa ausgedacht hat, die es inzwischen 15 mal gibt, meistens in Berlin, aber auch in Paris und Köln, das jüngste Surferbaby öffnete kürzlich in der Dortmunder Kleppingstraße unweit der hippesten Restaurants in Sachen Pizza, Souvlaki und Asia-Soulfood. Vor Ort besorgen im sehr schicken Ambiente (Schaukeln (!) als Sitze, allerdings derzeit alles nur "to go"!) Ashkan Aghashahi und Parham Rostami den Laden. Poké Bowls sind so eine Art dekonstruiertes Sushi, ursprünglich roher Fisch mit Reis, Salat und bunten Geschmacksspendern wie Avocado, Edamame-Bohnen oder roten Zwiebeln. Dazu eine schicke Chili-Sauce. Variationen dessen sind endlos. Für die kleine Flucht aus dem Alltag in die Südsee. 

Dortmund 

Eine exotische Neueröffnung gibt es im Kaiserstraßenviertel. Das ghanaische Restaurant Mataa's Kitchen will sich mit westafrikanischer Spezialitätenküche präsentieren. Frittierte Kochbananen gehören zu den beliebten Standards. 

Irina Poljatchek ist eine Aktivistin der Dortmunder Gastro-Szene. Ihre Eltern machen das russische Restaurant Odessa, sie selbst betreibt schon einige Zeit das Doppeltsolecker. Zu Beginn des Corona-Desaster hob sie den Lieferservice Babuschkas Kitchen aus der Taufe, jetzt bekommt dieses Konzept eine Heimat. Im ehemaligen Café Muckefuck (oder auch Esquina Central und zuletzt Viertelliebe) wird es bald russische, ukrainische oder auch georgische Spezialitäten geben. Vom nicht weit entfernten Doppeltsolecker unterscheidet das neue Lokal, dass es hier auch Fleisch geben wird. 

Nicht nur, aber auch Corona-bedingt gilt es auch wieder Abschied zu nehmen. Einerseits von der Metal-Kneipe Black End neben dem Bergmann-Kiosk und auch von der Eisdiele Cordella, die leider kurz vor dem 50.Geburtstag in Scharnhorst schließen musste.

Essen

Nicht ganz überraschend kam nunmehr das Aus für das Pamis (Bild unten) im alten Bahnhof in Kettwig. "Die Umsatzeinbußen waren zu gravierend", schrieben die Betreiber zum Abschied. Die gute Nachricht ist aber, dass die für 2021 geplanten Hochzeiten in dieser dafür so glänzend geeigneten Location stattfinden können.
Und noch eine Stadtteilinstitution, die ihre Pforten schließt: Beate und Siggi Brandenburg machen in Schonnebeck ihr Freizeitheim zu. Die Kneipe hatten sie 1998 übernommen, jetzt ist das Wirtepaar im Rentenalter. Der persönliche Abschied von den Stammgästen in der Kneipe fiel leider aus. 

Witten

Viele Wittener kannten das Cafe Leye - und liebten es. Das traditionsreiche Lokal an der Bahnhofstraße soll wieder neu erstehen. Stephan Nussbaum, lange Euythmie-Lehrer am Waldorfinstitut, hat die Räume  gemietet. Ein Crowdfunding soll nun die Mittel beschaffen, das Cafe wiederzubeleben und zu einem Ort des  Austauschs und der Begegnung machen. Wittener der verschiedensten Generationen sollen sich im Kaffeehaus mit nostalgischem 50er-Jahre-Stil wohlfühlen. 

Zum Dessert

Instagram-Tipp der Woche

Neuzugang direkt am Bermudadreieck ist das Citana Restaurant. Dessen Inhaber Tung Linh kam nach eigener Aussage mit 12 Jahren nach Deutschland und vermisste seither die aromatische umkomplizierte vietnamesische Küche. 2014 gründete e rsein erstes Restaurant in Dortmund. Das Restaurant Citana ist nunmehr im Herbst 2020  eröffnet worden und bietet asiatische Fusion-Küche an, neben der Vietnam-Spezialisierung gibt es auch japanisches Sushi und Nudelsuppen oder auch Thai-Süppchen. Einen ersten Eindruck vermittelt der Insta-Account des Restaurants. www.instagram.com/citana.bochum

Hot Spot 

Der Hot Spot ist vor dem hauseigenen Rechner, doch es wird gemütlich. Denn Max und Cristina Nuss versprechen "Sünde hoch zwei ist gleich Genuss hoch zwei". Gemeint ist eine virtuelle Weinprobe, bei der drei Rotweine auf drei Schokoladen treffen. Die Weine stammen aus ihrem Laden Iulians Wein, die Schoki sind drei Sorten aus dem Wattenscheider/Bochumer Hause Kumpel. Treffen: Samstag, 30.1., 20 Uhr, Anmeldung: 0177 2889 145 . Das Weinpaket (ausreichend für mehrere Teilnehmer) kostet 38 €, Abholung: Unistraße 91kostenlos lieferbar in Bochum.

Mit viel Solidarität und Verbundenheit mit der Gastronomie sollten wir diese schwierige Zeit überstehen.  Gemeinsam schaffen wir das. Guten Hunger und coolinarische Grüße, 
Ihr und Euer
 
P.S: Wer etwas Neues weiß aus den kulinarischen Genusswelten des Ruhrgebiets, der kann sich gern und vertrauensvoll an mich wenden. Kurze Mail an tom.thelen@ueberblick.de und ich bin glücklich!
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