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Guten Tag!

Die 10er Jahre sind vorbei und es wurden und werden Blicke zurück geworfen. Und das auch auf dem Gebiet des Genusses. Was wurde geschaffen, was ist der Erinnerung würdig, was bleibt? Das Bar-Magazin Mixology leistete das auf seinem ureigenen Terrain und listete die zehn wichtigsten Cocktails jener Zeit auf. Zehn kreative Getränke mit dem Zeug zum Klassiker. Und siehe da, auch das Ruhrgebiet reiht sich nunmehr ein in die Historie der berühmten Drinks. Denn 2009/2010 machte sich der Le Gurk auf, die Theken und Tresen der Bar-Welt zu erobern. Axel Klubescheidt war es, der in der FCUK Yoga Bar in Essen-Rüttenscheid die geniale Frische-Verbindung von Gurke, Holunder, Apfel und Gin erschuf. Zu einer Zeit, als Gurke oder gar Basilikum noch fast ausschließlich mit Salat und Mozzarella assoziiert wurden. Heute ist der Le Gurk ein Neo-Klassiker und gehört zum Weltclubkulturerbe. Was der Manhattan für New York, der Singapure Sling für Singapur oder der Daiquiri für Kuba, das ist der Le Gurk fürs Ruhrgebiet.  

Bochum

Es war damit zu rechnen. Als Ende des Jahres 2019 verkündet wurde, dass Max Zellmer Filialleiter des neuen Craft Beer Shops in der Dortmunder Thier-Galerie werden würde, durften Bochumer Hopfenfans schon Sorge gehabt haben. Jetzt ist es passiert: Zellmer verkündete das Ende des Biermuda, des freundlichen und gut sortierten Fachgeschäftes für Bierspezialitäten in Nähe des Bermudadreiecks. Zum 31.1. ist Schluss, vielleicht lässt sich ja noch ein Ausverkaufs-Schnäppchen machen.     
Mit viel Elan wurde an der Großen Beckstraße das ehemalige La Taverna Veniziana als La Taverna Italiana von Familie Scalia übernommen. Leider ist diese Neugründung als Ristorante, Pizzeria und Winebar schon wieder Geschichte, Mitte Januar verabschiedeten sich die Gastronomen von ihren Gästen, das Lokal ist geschlossen. 

Dortmund

Düster sieht es bei einer hoffnungsvoll gestarteten Neugründung im Kreuzviertel aus. Das hübsche Ecklokal Piya (Bild von Silke Albrecht) an der Ecke Lindemannstraße und Essener Straße ist nach nur vier Monaten schon wieder geschlossen und hat einige Gäste mit bestätigten Reservierungen aber plötzlich geschlossenen Türen verärgert. Telefonisch ist niemand zu erreichen. Schade um diese Mischung aus Café und italienischer Küche. 

 

Melanie Wentzel-Terrahe betreibt das Cafe Oma Rosa im Saarlandstraßenviertel.  Am 3. Februar feiert das beliebte Lokal seinen dritten Geburtstag und "Melli" will sich dann ein besonderes Geschenk machen. Sie hat ob der großen Nachfrage nach ihren kleinen Leckereien auch das Ladenlokal auf der gegenüberliegenden Straßenseite angemietet und wird dort fortan in größerem Stil backen. Die neue Tortenschmiede ist zu erreichen unter tortenschmiede@omarosa.de.

Essen

Großer Ärger um eine prominente Adresse. Das Seitenblick in der Trentlgasse 2, seit vielen Jahren eine zuverlässige und beliebte Adresse nahe dem Grillo-Theater, ist geschlossen. Öffentlich wurden Vorwürfe um nicht bezahlte Gehälter und Rechnungen. Auch der Bochumer Seitenblick in Stiepel neben der Dorfkirche ist augenscheinlich davon betroffen. 

Positives ist dagegen aus der schnuckeligen Kettwiger City an der Hauptstraße zu berichten. Dort hat mit dem Coppers ein Irish Pub eröffnet, in dem mit Jayson ein waschechter Ire am Zapfhahn agiert. Am Wochenende ist hier Live-Musik angesagt, auch ein klassisches Pub-Quiz soll etabliert werden. Sláinte!

Zum Dessert

Instagram-Tipp der Woche

Vor etwas mehr als einem Jahr öffnete das Restaurant Zum Grünen Gaul im bis dato schon recht verwaisten Bochumer Ehrenfeld und hat seither für eine beachtenswerte Wieder-Belebung des ehemals so genannten "Rosa-Dreiecks" geführt. Aussagekräftige visuelle Beweise dafür, wie deftig und gleichzeitig elegant der Gaul aufgestellt ist, liefert deren Insta-Account, der es diesmal in unserem Newsletter zum Tipp der Woche geschafft hat. Hier kann sich das Auge regelmäßig delektieren, etwa an Angebotsweinen, die Livingroom-, FIVE- und Gaul-Sommelier Tibor Werzl kenntnisreich zu beschaffen weiß. 

Hot Spot der Woche

Dass eine Trinkhalle neben gar köstlichen Erfrischungen auch Gesundes bieten kann, stellt am 19. Januar die Trinkhalle am Flöz in Gelsenkirchen (Bochumer Straße 139) unter Beweis. Gemeinsam mit der Traditionsbäckerei Prünte wird ab 16 Uhr zur Brotzeit geladen. Gereicht werden gleich sechs Sorten der neu gegründeten Brotmarke "B. just bread" (Dinkel, Eiweiß, Super, Chia, Vitamin, Müsli). Zudem werden die Gäste für digitale Feedbacks vor Ort auf ein Getränk eingeladen, womit sich spätestens der Kreis zum namensgebenden Veranstaltungsort wieder schließen dürfte.
Bis zur nächsten Woche wünsche ich einen gesegneten Appetit,
kühle und coole Momente und verbleibe mit coolinarischen Grüßen
Ihr und Euer
 
P.S: Wenn Sie oder Ihr Neues wissen/wisst aus den kulinarischen Genusswelten des Ruhrgebiets, so möchte ich das gerne erfahren. Kurze Mail an tom.thelen@ueberblick.de und ich bin glücklich.
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