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Liebe Genießer!

Schokolade bewirkt in biochemischer Kettenreaktion eine höhere Konzentration von Tryptophan im Gehirn, wodurch es zu einer erhöhten Serotoninbildung beiträgt, was Glücks- und Hochgefühle hervorruft. Oder anders gesagt: Schokolade ist super. Max Ruth hat das Glück in eine Schokoladenfamilie geboren zu sein. Sein Opa gilt als Schokoladenkönig von Wattenscheid. Er hat 1968 die Confiserie Ruth ins Leben gerufen. Sie ging aber unter seinen beiden Söhnen nicht offensiv als Genussmarke vor. Erst Enkel Max hat nach Konditorlehre und Betriebswirtschaftsstudium losgelegt, mit Ruth-Schokolade berühmt zu werden. Und so baute man eine neue Fabrik mit einem Café darin ins Bochumer Vorort-Niemandsland. Unter dem Namen Schokoladenwerk Bochum eröffnete das Cafe letzte Woche an der Burgstraße 1a. Es ist das Paradies für Schokoladenfans! Aus drei Hähnen fließt Schokolade. In braun, brauner und weiß. Daraus macht der Live-Konditor die perfekte Tafel Schokolade, drei Sorten, dreißig Zutaten. Und es gibt noch unendlich viele weitere coole Schnuckereien. Etwa die Diamond-Pralinen nach Vorbild aus New York. Ein spektakulärer kulinarischer Ort. 

Bochum

Leider endete der couragierte Aufschlag des Selfmade-Gastronomen Dirk Hochstrate sehr zügig. Er hatte seiner Leidenschaft für die südjapanische Inselküche  mit dem Little Okinawa am Hellweg einen schicken Ort gegeben. Nun musste das Restaurant trotz seines exklusiven Angebots (Shabu Shabu!) schon nach knapp vier Monaten wieder schließen.  

Dortmund

Es droht weiter der Gastro-Gau im Westfalenpark. Seepavillion, Schürmanns und Daddy Blatzheim wurden von der Muto Heimatgastronomie betrieben, deren Engagement endet aber im Dezember 2020, nachdem die Stadt dem Muto-Erneuerungskonzept nicht folgen wollte. Leerstand droht. Auch ein europaweites Ausschreibungsverfahren für die Gastronomie im Park verlief im Sande, wie jüngst bekannt wurde. Nun will die Stadt die Gebäude selbst renovieren und dem Rat bis Ende des Jahres ein Konzept vorlegen. 
 

Herne

Besuch von einem Fernsehteam bekam in dieser Woche Thorsten Brodal, der Chefkoch der Guten Stube. Das Restaurant im Parkhotel Herne stellt sich dem TV-Vergleichskampf namens "Mein Lokal, Dein Lokal". Mit der ausgezeichneten Arbeit des langjährigen Küchenchefs, der seinerzeit im Restaurant Schlossberg von Jörg Sackmann in Baiersbronn zwei Sterne miterkochte, dürfte Parkhotel-Chef Hendrik van Dillen ganz gute Chancen auf den Sieg haben. 

Derweil in Wanne-Eickel: Der Alpako Gin hat es noch nicht ins Fernsehen geschafft. Doch das neue Produkt der Freunde Marcel Werth, Patrick Hanel und Marcel Hupe hat kürzlich schon bei den World Gin Awards in London eine Silbermedaille gewonnen. Der 43-prozentige Schnaps kommt recht mild rüber, pocht auf verspielte Kopfnoten aus Mango, Drachen- & Sternfrucht und Açai Beere, und schmeckt auch ohne Tonic.

Oberhausen

Mit einem letzten rauschenden Fest verabschiedet sich die Karnevals-, Schlager- und Stimmungshochburg Schröder Ambiente. Nach 21 Jahren auf der Nohlstraße 68 hört Gastronom Meinolf Schürmann hier auf, gefeiert wird eine letzte Karnevalssause. Es soll einen Nachfolger geben. 

Zum Dessert

Instagram-Tipp der Woche

Ihren fünften Geburtstag feierte in der letzten Woche die Küchenwirtschaft Bismarck. Die Gastronomie gehört zu den herausragenden Taktgebern im Kaiserstraßenviertel. Hier kann in faszinierendem Ambiente ganztags toll gegessen und getrunken werden. In den Räumen des ehemaligen Möbelhauses Leo Blees haben Frank und  Nicola Feldkamp (auch Wirtshaus Krämer alias Krämer in der Wanne) einen Wohlfühlort geschaffen. Hier gibt es Frühstück, Rührei, Panini und Sandwiches, aber auch Flaschenbier und Currywurst, Salate, Suppen und Sekt. Und immer mal wieder kreative neue Naschereien, davon berichtet der fleißige Insta-Acount www.instagram.com/kuechenwirtschaft_bismarck

Hot Spot der Woche

Beim Konzept One Week @ Five widmet sich das schnuckelige Bochumer Gourmet-Restaurant (Hellweg 5) eine Woche lang einem speziellen kulinarischen Thema. Mit einer Auswahl von verschiedenen leckeren Tellergerichten, eigens zusammengestellt in einer kleinen Speisenkarte, wird Kochstilen und Herkünften gehuldigt. Los ging es mit "Cinque". Das Five verwandelt sich noch bis Samstag, 22.2., abends in eine italienische Trattoria. Es gibt handgemachte Pasta und Vorspeisen zum Teilen, dazu ausgesuchte Weine, Negronis und viel Amore! Tischreservierungen nur für 18 Uhr, nur unter info@five-bochum.de. Danach gilt: First come, first serve. Auch ohne Reservierung.
Bis zur nächsten Woche wünsche ich einen gesegneten Appetit,
kühle und coole Momente und verbleibe mit coolinarischen Grüßen
Ihr und Euer
 
P.S: Wenn Sie oder Ihr Neues wissen/wisst aus den kulinarischen Genusswelten des Ruhrgebiets, so möchte ich das gerne erfahren. Kurze Mail an tom.thelen@ueberblick.de und ich bin glücklich.
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