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Liebe Genussfans,

Es gibt Neuigkeiten. Und zwar jede Woche. Die Gastro-Szene im Ruhrgebiet ist immer in Bewegung. Deshalb haben wir beschlossen, unsere Leser darüber zeitnah und unterhaltsam zu informieren. Ein wöchentlicher Newsletter aus den Genusswelten des Potts sollte her. Als Chefredakteur der GEHT-AUS-Magazine und von RUHRGEBEEF, sowie als Gastro-Redakteur des coolibri, habe ich diesen Job übernommen. Mein Name ist Tom Thelen und ich schreibe seit über 15 Jahren über Kulinarik und Kultur im Ruhrgebiet. Am Newsletter arbeite ich gemeinsam mit den anderen Autorinnen und Autoren unserer Magazine. Sie als Abonnenten bekommen  wenn Sie mögen – fortan wöchentlich Neuigkeiten über Neueröffnungen und Schließungen, über Personalien und kulinarische Aktionen, über Entwicklungen und  Projekte. In Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen, in Gelsenkirchen, Oberhausen und Mülheim, in Hagen, Haltern, Herne, Hamm und Witten, kurz: im gesamten Ruhrgebiet. Hier wird also ausnahmsweise die Suppe so heiß gegessen, wie sie gekocht wurde.

Eröffnungen mit System: 

Ein beeindruckendes Doppel-Fest feierte die Dortmunder Gastro-Szene Mittwoch-Abend bei großen Neueröffnungen in der Stadtkrone-Ost. Geladen hatten zwei Gastro-Ketten-Riesen, die gleichzeitig Pre-Opening am Europa-Platz feierten. Einerseits eröffnete The ASH, das ist kurz für American Steak House, und in Spuckweite die italophile Kette L’Osteria, bekannt für große Pizzen und trubelige Atmosphäre. Kulinarisch bringen diese Systemgastronomien die Region naturgemäß nicht weiter, hier steht eher das Essen als Erlebnis oder neudeutsch als Event im Focus. Und genau das war auch die Eröffnungsparty, bei der gut 1400 geladene Gäste, darunter Prominenz wie der Bayer Michael Rummenigge und die BVB-Biene Emma, die die beeindruckenden Läden erstmalig in Augenschein nehmen durften. Ein großes bauliches Invest, spektakuläre Einrichtungen der Restaurants und bekannte Konzepte. Systemgastro-Legende und ASH-Chef Kent Hahne befand bei der Ansprache: "Das wird geil hier!" Für ihn schloss sich mit der Eröffnung ein Kreis, denn bis Anfang des Jahrtausends betrieb der spätere Vapiano-Gründer in Dortmund noch McDonalds. 

Ruhrgebiet

Über einen leichten Gästezuwachs freut sich das Menue-Karussell, das im Februar und März in den Gebieten Dortmund, Bochum und Recklinghausen in 102 Gastro-Betrieben zum Schlemmen einlud. Mit 56.087 Menüs wurden über 1.000 Gäste mehr gezählt als im Vorjahr. 2020 könnte das Ergebnis nochmals deutlich getoppt werden. Aktuell sind die Organisatoren vom Food-Frischemarkt Niggemann nämlich dabei, Gelsenkirchen als vierte Region im nächsten Jahr wiederaufzunehmen. „Wir sind zuversichtlich“, verriet uns Niggemann-Teamleiter  Andreas Sievers, „und freuen uns über jeden Interessenten.“

Bochum

Tequila ist Spirituosen-Kultur, nicht Schnapsritual mit Mimik-Irritation. Gastronom Volkan Geckin ist durch Mexiko gereist und hat die Idee einer authentischen „Tequilaria“ mitgebracht. Realisiert hat er sie in der Rottstraße 34, in einem Ladenlokal, das zuletzt stets als sicheres Gastro-Grab diente. 50 Sorten Tequila, dazu frische mexikanische Speisen, Cocktails und Limonaden locken Gäste. Vielleicht. Hoffentlich.
 
Einmal Frisörsalon, bitte! Das kultige Gericht Kapsalon (Holländisch für Friseursalon) ist in Benelux und Nordfrankreich ein postmoderner Fast-Food-Klassiker. Jetzt gibt es den in Rotterdam schon vor 15 Jahren erfundenen Spaß auch in Bochum. Cheezy Kebap heißt der Thekenverkauf, der das sattmachende Gemisch aus einer Schicht Pommes, darüber Putenfleisch-Kebap, Cheddar-Käse-Sauce  aus der selbst entwickelten Maschine, Knoblauchsauce und Jalapenos anbietet. Auf Wunsch mit roten Zwiebeln. Knallt, macht satt und durstig. Böse gegen den Lifestyle-Trend, dabei ist der Chef so nett.

Dortmund

Tiere aus aller Welt und Street Food aus Indien. Besser geht es doch nicht. Kürzlich hat im Dortmunder Zoo in der ehemaligen Waldschenke das Peacock (englisch für Pfau) eröffnet und lädt ein zu einem Kurztrip zu indischen Genüssen.
In der Thier-Galerie gibt es ab Freitag Pommes 2.0. Das Frittenwerk feiert drei Tage Eröffnung. Im Fokus steht dabei die typische Zubereitung Poutine, eine kanadische Hervorbringung, bei der die frittierten Kartoffelstäbchen mit Bratensauce und geschmolzenem Käse konfrontiert werden. Aber auch allerhand andere wilde Pommes-Varianten haben die Kette erfolgreich gemacht. Mit Außenbereich und der inzwischen typischen Mooswand.
Im ehemaligen Schweinske soll es bald griechische Küche geben. Doch schon vor Start gab es Ärger, denn der geplante Name „Jamas“ fiel der Ähnlichkeit zum „Yamas“ zum Opfer. Das Bochumer Restaurant, das ebenfalls in „griechischen Tapas“ macht, hält die Namensrechte.
Das Bel Veder mit seiner legendären Außenterrasse steht unter neuer Führung: Vincenco „Enzo“ Scalcione und sein Sohn Ignazio betreiben nun den Klassiker in Höchsten.

Essen

Fischliebhaber aufgemerkt. Es gibt ein neues Restaurant zum maritimen Thema auf der Rü 268. Das Fischerei Restaurant wird betrieben von Julia Meir und Zoltan Rudics, den erfahrenen Gastronomen – u. a. vom Duisburger Golf-Restaurant Abzweig. Gehobene, gern mediterrane, Fischküche wird geliefert. Auf der Karte treffen sich Fischsuppe und Fish’n’Chips, aber auch Seezunge und eine hochklassige Dorade Royale.

Die bekannte bis legendäre Bar S 6 im Stadtwald heißt fortan Carlo. Offizielle Eröffnung ist am 15. Juni mit 200 Litern Freibier.

Gelsenkirchen 

Kaffee-Unternehmer Josef Bathen hat  nach seiner stets freudig frequentierten Odiba-Bar am Goldbergplatz eine Dependance in Buer eröffnet.  Die zweite Odiba-Kaffeerösterei hat an der Nienhofstraße am Markt ihr Zuhause gefunden.

Mülheim 

Gut gestartet ist der Gastronom Sinan Bozkurt im Mülheimer Ringlokschuppen. Der Umzug des beliebten Restaurants Ronja aus der Altstadt in den Kulturort wurde Ende April vollzogen.

Zum Dessert

Instagram-Tipp der Woche

Alex Wahi, Fernsehkoch und Tausendsassa aus Hamm (Restaurant Maharani), ist viel unterwegs und macht uns aktuell mächtig Appetit auf kommende mediale Aktivitäten:
www.instagram.com/alex_wahi

Food Hot-Spot der Woche

Natürlich: ein „Fresstival“ hat uns allen noch gefehlt. Diese letzte Lücke der Genusskultur schließt eine inzwischen beliebte Reihe, die am Sonntag von 12 bis 18 Uhr wieder einmal als kunterbuntes Streetfood Festival am Dortmunder Hafen gastiert. Bei freiem Eintritt (!) und viel Musik (livehaftig und vom DJ)  gibt es lecker Essen aller Art bei JunkYard, Schlägelstraße 57.
Bis zur nächsten Woche, einen gesegneten Appetit und coolinarische Grüße,
Ihr und Euer
P.S: Wenn Sie oder Ihr Neues wissen/wisst aus den kulinarischen Genusswelten des Ruhrgebiets, so möchte ich das gerne erfahren. Kurze Mail an tom.thelen@ueberblick.de und ich bin glücklich.
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