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Hof-Post in besonderen Zeiten Nr. 16
 
Liebe Freundinnen und Freunde des „hofes“,

mit wunderbarem Frühlingswetter hat die letzte Woche von Ostern begonnen. Ich hoffe, Sie konnten mit Ihren vertrauten Menschen am Wochenende einige unbeschwerte Stunden verbringen. Für alle, die ein bisschen traurig sind, dass sie ihre Osterferien nicht am geliebten Ferienort verbringen können, gibt es diese Woche Trostfotos. Heute: die holländische Tulpenwiese. Sie wächst zwar in Niederursel, hat aber fast Keukenhof- Ausmaße.
Als Wandertipp für die kommende Zeit könnte ich noch empfehlen: Wanderparkplatz Weilsberg unterhalb vom „Roten Kreuz“, Nähe Feldberg, der Wanderweg mit dem Bussardzeichen: ein herrlicher, fast alpiner Kletterweg mit vielen Felsen, weiten Ausblicken und spannenden, wenn auch steilen Pfaden (Dauer etwa 2 Stunden mit Vesperpausen). Gerade für Schulkinder ein herausfordernder Spaß!
Für alle, die noch Lust auf ein schönes Ferienprojekt haben, kann ich den Hinweis einer freundlichen Newsletter-Leserin empfehlen. Das Jüdische Museum Frankfurt hat auf seiner Seite die Anleitung zum Bau eines Schattentheaters eingestellt, die sehr verheißungsvoll aussieht.

Ich bin am Wochenende einem meiner liebsten Hobbies nachgegangen, dem Eierfärben. Zum Einstieg nehme ich immer Zwiebelschalen, damit lassen sich sehr viele verschiedene Färbungen erzielen. Eine Handvoll Schalen zu einem starken Sud gekocht, färben leuchtende Rot/Brauntöne. Wenn man aber zuvor hartgekochte Eier nur ganz kurz in den Topf tunkt, bekommt man die schönen „Goldeier“, die gerade im Osten Europas die Kirchen schmücken.
Nun noch die belebende Übung für den heutigen Tag:

                            Vitaleurythmie für jeden Tag – Einmal durchatmen
Heute biete ich dir eine Übung an, welche harmonisierend auf den gesamten körperlichen Organismus wirkt und dich tief durchatmen lässt.
Stelle dir vor du stehst bis zu den Schultern in einem angenehmen warmen Wasser. Du stellst dich in die Schrittstellung, damit du einen guten Stand hast. Du stehst einfach nur da und bemerkst, dass es leichten Wellengang gibt und dein Körper immer leicht vor und zurück von den Wellen bewegt wird. Das heißt, du bist körperlich so locker, dass du es einfach geschehen lassen kannst, ohne von den Wellen überwältigt zu werden.
Jetzt führst du beide Arme rechts und links etwas hinter den Körper, die Handinnenflächen zeigen nach vorne. Nun kommt eine Welle und bewegt deine Arme nach vorne oben bis ca. auf Schulterhöhe, nicht höher! Du bemerkst, wie das Wasser an dir vorbei gleitet. Jetzt wendest du die Arme um, so dass die Handinnenflächen nach hinten deuten, und es kommt von vorne eine neue Welle und bringt deine Arme wieder nach unten hinter deinen Körper. Hier wendest du die Arme um und lässt sie wieder nach vorne durchgleiten. Schau, dass der Atem locker und tief fließt. Führe diese Pendelbewegung so lange aus, wie sie dir Freude macht und du merkst, dass du in einen Flow gekommen bist. Dieses Kraftfeld nennen wir in der Eurythmie „M“.
Am Ende halte bewusst an, lasse die Arme locker hängen und bemerke, wie dein Atem tiefer geworden ist und du dich gut durchgeatmet fühlst.

Eine harmonische Woche wünschen
Maike Lübbert und Susanne Beckey
 
 
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