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QUARTIERPOST
Newsletter für die Quartiere Länggasse und Engehalbinsel

Ende November 2021

Inhalt

Hallo <<Vorname>>

Eine Ausgabe für Spontane: Heute Abend noch zum "Füürabe" auf den Barbara-Lischetti-Platz, am Samstag sich von HIDE&SEEK im Warmbächli verzaubern lassen und am Sonntag morgen Eislaufen im Quartier. Wer es geruhsamer will, suche den Elefanten.

Viel Vergnügen!

#füürabe

Sehr kurzfristig! …da gibt es nur eins:

 

Nicht zaudern, Mütze auf den Kopf, etwas zum Bräteln kaufen und gleich kommen.


Text: Kilian Bühlmann
Der Illustrator David Fürst hat für den Jahresflyer eine Sommerszene gewählt. Heute braucht's wärmere Kleidung.
Ja … es gibt auch eine Winterausgabe der legendären "FüürAbe". Unter Kenner*innen gilt sie als Geheimtipp: Erleben wir den ersten Schneefall, verzaubert ein Nebel die Silhouetten des Quartiers oder zieht uns das knisternde Feuer in seinen Bann? Der Übergang von den letzten Herbst- zu den ersten Wintertagen ist alle Jahre anders, aber immer aussergewöhnlich stimmungsvoll. Die Quartierorganisationen freuen sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer am letzten "FüürAbe" dieser Saison. Mehr Informationen im Flyer.
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#nachbarquartier

HIDE&SEEK in der Wohnbaugenossenschaft Warmbächli 


Einmal mehr verzaubert die Choreographin Rena Brandenberger einen speziellen Ort


Text: Kilian Bühlmann
HIDE&SEEK trifft auch für die lange hinter dem Gerüst versteckten Fassaden zu
Bild: Website der Wohnbaugenossenschaft Warmbächli
Nein …es ist kein Neubau, sondern ein umgebautes und erweitertes Lagerhaus an der Güterstrasse 8 (neu Holligerhof 8). Die Geschichte des Gebäudes ist eng mit der Länggasse verknüpft: Chocolat Tobler produzierte seine Schokolade mitten im Länggassquartier, das riesige Warenlager für Rohmaterialien und fertige Produkte wurde – mit direktem Gleisanschluss – beim Güterbahnhof errichtet. Während die Produktionsstätten in unserem Quartier schon vor 30 Jahren für die Universität umgenutzt wurden, findet das ehemalige Warenlager erst heute seine neue Bestimmung. Als erstes von sechs Gebäuden der neuen Siedlung Holliger wird es in diesen Tagen durch die Wohnbaugenossenschaft Warmbächli bezogen. Die Arbeitsgruppe Kunst&Bau zelebriert diesen Auftakt mit einem ganz speziellen Anlass: Ein performativen Rundgang lädt ein, das Haus an der Schwelle zwischen Geschichte und Zukunft zu entdecken. Klänge, Licht und Tänzer*innen weisen den Weg durch die verschiedenen Gebäudezonen. Mehr Informationen dazu im Flyer.
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#wintersport

Kleine Eiszeit im Neufeld

 

Die temporäre Kunsteisbahn im Zentrum für Sport und Sportwissenschaft (ZSSw) der Uni Bern steht auch der Quartierbevölkerung zur Verfügung.

Eisstockschiessen im Quartier: Das Eisfeld ist mit 14x30 m rund halb so gross wie ein europäisches Eishockey-Spielfeld. Bild: André Maurer
Das Eisfeld wird zur Promotion der im Dezember in der Schweiz stattfindenden Winteruniversiade 2021 – dem zweitgrössten Wintersportanlass der Welt – vom 15. November bis 23. Dezember 2021 betrieben. Es bestehen feste Reservationen für Veranstaltungen des Universitätssports und für Schulen. In den freien Zeitfenstern kann das Eisfeld durch die Quartierbevölkerung kostenlos genutzt werden.

Der Belegungsplan ist unter dem Link www.zsswadmin.unibe.ch > Aussenanlage > Eisfeld einsehbar.

Für freies Eislaufen in den nicht reservierten Zeiten braucht es keine Anmeldung. Das Feld ist nicht betreut und die Benutzung geschieht auf eigenes Risiko. Die Ausrüstung muss mitgebracht werden (Helm und Handschuhe werden empfohlen).

Für Gruppen besteht zudem die Möglichkeit, das Eisfeld in den noch freien Zeitfenstern für max. 3 Stunden zu reservieren. Für solche Anlässe können auch Schlittschuhe und weiteres Material zur Verfügung gestellt und kostenpflichtige Verpflegungsangebote vor Ort gebucht werden. Interessierte melden sich bei benjamin.anliker@unibe.ch unter Angabe von Zeitfenster, Ansprechperson, Mail- Adresse und Handynummer.

Viel Spass beim Eislaufen im Quartier!
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#zehendermaetteli

Kelten, Römerinnen, Burgergemeinde, Selbstverwaltung, Glück, ...

 

Ein geschichtsträchtiger Flecken Erde am Nordrand der Gemeinde Bern erlebt – wieder mal – eine Renaissance


Text: Hans Peter Wermuth
Macht wieder mal keinen Winterschlaf: Das Restaurant Zehendermätteli, beliebtes Ausflugsziel auf der Engehalbinsel. Bild: Videostill aus dem Umzugs-Film «Wagen zum Glück»; Ankunft der neuen Zehendi-Betreiber.
Vor gut 2000 Jahren beginnen die Helvetier (Kelten) befestigte Siedlungen zu bauen. In der nördlichsten Aareschlaufe der Engehalbinsel finden sie ideales Terrain: Aarebogen und steil ansteigende Ufer. Einzig flachere Uferpartien und die Landbrücke gegen Süden müssen durch einen Wall geschlossen werden. Eine solcher ist noch heute beim Restaurant Zehendermätteli zu erkennen. 
Auf die Kelten folgen die Römer, nachdem sie den expansionsdurstigen Helvetiern 58 v. Chr. bei Bibracte (F) eine verheerende Niederlage bereitet haben. Von den neuen Siedlern sind auf der Engehalbinsel ein Bad, ein Tempel, ein Amphitheater und ein Gräberfeld erhalten.
1656 wird dem damaligen städtischen Holzwerkmeister Mülisen ein «Stück Erdreich zu Engi hinten abgesteckt, um dasselbe zu äferen» (anbauen, nutzen). Der heutige Name des Ortes geht auf die beiden letzten Werkmeister Zehender zurück. 
Bereits 1814 wird das Haus zu einer Sommer-Kaffeewirtschaft umgebaut. In der Folge wechseln sich die Pächter ab. Über längere Zeit ist der Betrieb an eine grosse Gärtnerei gekoppelt.
1983 übernimmt eine Genoss:innenschaft das Lokal. Es ist die Blütezeit der selbstverwaltenden Betriebe. Groove, Bärndütsch-Pflicht, computerfreies Design und historische Konsumationspreise sind aus der ZehendiZytig ersichtlich.

Als ehemaliges Mitglied des 80er-Jahre-Teams freut es mich sehr, dass die aktuelle Crew mit ihrem Projekt «Zehendermätteli im Glück» Vieles vom damaligen Geist aufleben lässt.

Aktuelle Öffnungszeiten Gastronomie 
November 2021–Frühling 2021:
 Mo & Di geschlossen, Mi–Sa: 17– 24 Uhr, So: 10–17 Uhr. Genaueres und Angebote siehe Website
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#ratefuchs
 

Staatsarchiv am Falkenplatz


Studienmodell und realisierte Version – finde den Unterschied


Das Ratefuchs-Team
Bild: Kilian Bühlmann

Das Rätsel der letzten Quartierpost zeigte den Treppenturm des Staatsarchivs am Falkenplatz. Das Gebäude entstand 1939/40; der markante Treppenturm wurde später angefügt. Warum brauchte es diese neue Treppe? Sie ist der einzige sichtbare Bauteil einer grossen unterirdischen Erweiterung: Nach den Plänen der Architektin Magdalene Rausser wurde 1984 bis 1986 unter der Gartenanlage vor dem Staatsarchiv ein viergeschossiger Kulturgüter-Schutzbau errichtet. Die neue Treppe verbindet die neuen unterirdischen Geschosse mit den Geschossen des Altbaus.

Seit Jahrzehnten steht in einem Schaufenster der Länggasse das Studienmodell dieses Treppenturms. Wer weiss wo? Und welche Änderungen zwischen Modell und realisiertem Werk gibt es? Und welche Bedeutung hat der Elefant?
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#agenda

Tipps & Termine


27. November bis 11. Dezember
Kerzenziehen im Zelt beim Kirchgemeindehaus Paulus

27. und 28. November 
HIDE&SEEK in der Genossenschaft Warmbächli

Sonntag, 28. November, 11:00 Uhr
Bilderbuch-Vernissage > Kornhausbibliothek Länggasse

Bis 30. November
Spenden für Menschen im Rückkehrzentrum Aarwangen

1. bis 24. Dezember
Casita Adfenster   > Flyer   > Programm

3. Dezember, 17:00
"Quartier-Baum" schmücken auf dem Barbara-Lischetti-Platz

ab 6. Dezember
galerie p: Fotografien von Tess Klemm


Viele weitere Quartierveranstaltungen findest du auf der Quartieragenda
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