Copy
QUARTIERPOST
Newsletter für die Quartiere Länggasse und Engehalbinsel

Ende Januar 2022

Hallo <<Vorname>>

Quartierpost meets Quartierpost. Wir sind im Vergleich zur Briefpost zwar schneller, aber so persönlich wie diese können wir nicht sein. Wir haben eine Briefträgerin im Quartier getroffen.

Inhalt

#briefpost
 

Quartierpost & Quartierpost


Ein Klick auf die Taste «send» und schon ist die neue Quartierpost in deiner Mailbox. Ein echter Brief hat eine erlebnisreichere Reise hinter sich.


Text und Bild: Kilian Bühlmann
Therese Fankhauser unterwegs im Quartier
«Wenn es tagelang regnet, wäre eine solche Zaubertaste schon was», lacht Therese Fankhauser. Mit ihren 14 Kolleginnen und Kollegen gehört sie zum Team, das die Briefpost in unserem Stadtteil mit den Postleitzahlen 3004 und 3012 zustellt. Die gelben dreirädrigen Elektroflitzer sind ein vertrautes Bild im Quartier; ihre Fahrerinnen und Fahrer natürlich auch. Mit elegantem Schwung springen sie bei den Hauseingängen vom Gefährt ab. «Man muss schon gerne draussen arbeiten und auch früh aufstehen mögen», meint Therese Fankhauser, die selber auch in unserem Quartier wohnt.

Noch in der Nacht bringt ein Lastwagen die im Briefpostzentrum Härkingen maschinell nach Postleitzahlen geordnete Briefpost ins ehemalige Ascom-Gebäude auf der Bodenweid. Ab fünf Uhr früh erfolgt hier der nächste Sortierungsschritt: Die Briefe müssen den 11 Briefposttouren in unserem Quartier zugeteilt werden. Therese Fankhauser erzählt: «Da hilft uns keine Maschine mehr, das ist Hand- und Kopfarbeit. Drei bis vier Leute aus unserem Team erledigen abwechslungsweise diese Vorarbeit. Das braucht Konzentration und gute Ortskenntnisse.» Um 6.30 Uhr treffen die restlichen Teammitglieder auf der Bodenweid ein. Jede und jeder organsiert noch den Detailablauf seiner eigenen Tour, belädt Fahrzeug und Anhänger, und ab geht es in die Länggasse oder auf die Engehalbinsel.

Therese Fankhauser ist wie ihre Kolleginnen und Kollegen jeweils für je eine Woche auf drei bis vier unterschiedlichen Routen unterwegs: «Ich geniesse die hohe Selbständigkeit meiner Arbeit im lebhaften und abwechslungsreichen Quartier. Besonders schätze ich jeden Tag von neuem die vielen spontanen Kontakte auf der Strasse und freue mich über die Wertschätzung, die unserer Arbeit entgegengebracht wird … auch wenn es uns nicht möglich ist, allen ihre Post zum exakt gleichen Zeitpunkt in den Briefkasten zu legen, wie das bei der elektronischen Quartierpost der Fall ist».
Werbung

#quartier
 

Neue Webseite der Quartierarbeit


Die Quartierarbeit VBG hat eine neue Webseite. Unter www.vbgbern.ch finden sich umfangreiche Informationen, aktuelle Projekte und Events zur Länggasse und zur Engehalbinsel.


Text: Peter Bachmann
Die neue VBG-Webseite
Seit kurzem ist die neue Webseite der Quartierarbeit online. «Wenn du eine neue Webseite für ein Quartier machst, musst du wieder einmal genau überlegen, welche Informationen die Quartierbewohnenden brauchen und wie sie aufbereitet sein sollen», sagt der Quartierarbeiter Tom Lang. Er war Projektverantwortlicher für das Redesign des VBG-Webauftritts.

VBG steht für Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit, ein Verein, der im Auftrag der Stadt die Bevölkerung und die Quartierorganisationen unterstützt mit dem Ziel, gute Nachbarschaft zu fördern und die lokale Lebensqualität zu verbessern. Unter dem Dach der VBG betreiben Trägervereine Quartierzentren und Quartiertreffs und leisten ausgebildete Fachpersonen Quartierarbeit. Wo ein besonderer Bedarf besteht, macht die VBG eigene ergänzende Angebote oder arbeitet zusammen mit Partner*innen in Quartierprojekten mit.

In der Länggasse und Engehalbinsel bedeutet dies:
  • Die VBG beteiligt sich an Projekten wie die «Quartierkreuzfahrt nMS3012», «Fokus Kinder Engehalbinsel» oder «Mobilität Engehalbinsel».
  • Sie schafft gemeinsam mit anderen Quartierakteur*innen Begegnungsmöglichkeiten wie die FüürAbe-Treffs, Quartierfeste oder das Elterncafé Engehalbinsel.
  • Für Fragen zum Leben im Quartier sind Nina Müller und Tom Lang im Büro an der Neufeldstrasse 6 oder an der Infostelle in der Aaregg präsent.
Auf der neuen Webseite findest du die aktuellen Projekte und Events, eine Übersicht zu den Quartierorganisationen, Räume zum Mieten und vieles mehr.
Werbung

#Quartiermedien
 

Länggassblatt:
Jungsein im Quartier


Im neuen «Länggassblatt» äussern sich Teenager zu Pandemie, Politik und Quartierleben.

Foto: Peter Bachmann
Das erste «Länggassblatt» im 2022 lässt Jugendliche aus der Länggasse zu Wort kommen. Sie berichten über ihr Lebensgefühl und was sie im Moment beschäftigt. In weiteren Berichten geht es um die Quartierbibliothek am Vereinsweg und um ein interessantes Beispiel von Nachbarschaftshilfe. In der Rubrik «Menschen im Quartier» stellen wir den in der Länggasse wohnhaften Schaupieler Michael Schoch vor. Und wie schon mehrmals berichtet das Länggassblatt in Bild und Text über den Stand der Bauarbeiten beim neuen Bahnhof Bern.

Mehr unter www.laenggassblatt.ch 
Werbung

#viererfeld
 

Strassen und Wege in der Überbauung Viererfeld


Der Gemeinderat hat den Erschliessungsplan für die Siedlung Viererfeld/Mittelfeld veröffentlicht. Die öffentliche Mitwirkung zum Plan dauert vom 27. Januar bis zum 7. März


Text: Peter Bachmann
Grafik: Stadtplanungsamt Bern
Die Quartierentwicklung Viererfeld/Mittelfeld ist ein zentraler Baustein der städtischen Wohnpolitik: Hier soll ein zukunftsweisendes, urbanes Wohnquartier mit einem Stadtteilpark und insgesamt rund 1140 Wohnungen entstehen – ein grosser Teil davon im gemeinnützigen Wohnungsbau.

Der Detailerschliessungsplan ist eine wichtige Voraussetzung für den Bau des neuen Stadtquartiers. Er legt fest, wo Wege und Strassen, Fuss- und Veloverbindungen, öffentliche Plätze, Wohngassen, Vorzonen und Einfahrten zu Tiefgaragen angelegt werden müssen. Ebenfalls gibt er den räumlichen Rahmen für die benötigten öffentlichen Infrastrukturanlagen im Untergrund (Energie, Wasser, Abwasser und Medien) vor. Für den Stadtteilpark regelt er die  notwendigen Schnittstellen zum öffentlichen Strassenraum.


Die Mitwirkungsunterlagen können bis am 7. März bei der BauStelle, Bundesgasse 38 (Montag bis Donnerstag 08.00– 12.00/13.30–17.00 Uhr, Freitag bis 16.00 Uhr), im Stadtplanungsamt Bern, Zieglerstrasse 62 (Montag bis Freitag, 09.00–11.30/14.00–16.00 Uhr) sowie im Internet unter www.bern.ch/mitwirkungen eingesehen werden.
Kontakt: Stadtplanungsamt, 031 321 70 10 oder stadtplanungsamt@bern.ch
 
Werbung

#ratefuchs
 

Öffentliche Brunnen
im Quartier


Welcher Brunnen hat zwei in der Höhe versetzte Becken?


Das Ratefuchs-Team
Foto: Kilian Bühlmann

Auflösung des letzten Ratefuchses

Ja, die eingegangenen Rückmeldungen liegen richtig: Das Rätsel-Bild in der letzten Ausgabe der Quartierpost zeigt einen Ausschnitt der Kirche am Kastellweg 7 in der Felsenau. Sie wurde 1969 als römisch-katholische Pfarrkirche «Heiligkreuz» erbaut und 2018 an die rumänisch-orthodoxe Kirchgemeinde St. Georg verkauft. Sie ist ein Werk des aussergewöhnlichen Schweizer Architekten Walter Maria Förderer (19282006).
 
Förderer begann seine Laufbahn als Bildhauer und wechselte dann für genau 20 Jahren in die Architektur, um sich danach ausschliesslich wieder seiner bildhauerischen Tätigkeit zu widmen. Der Start in seine Architekturphase gelang fulminant: Zusammen mit R. Otto und H. Zwimpfer gewann er 1959 den internationalen Wettbewerb für die Hochschule St. Gallen. Neben einigen Schulbauten entwarf und realisierte er in der Folge zwölf Kirchen.


Förderers Architektursprache ist von einer unübersehbaren gestalterischen Geschlossenheit: Skulptural gestaltete Sichtbetonvolumen mit spektakulären Öffnungen, Auskragungen, Nischen und Durchblicken prägen die äussere Erscheinung seiner Kirchen. Die Innenräume sind introvertierte, beinahe höhlenartig verschachtelte Raumgebilde mit raffinierter indirekter Lichtführung. Einbauten und Möblierungen aus Holz schaffen einen warmen Kontrast zu den rohen Betonstrukturen.
 
Ein Artikel über die Kirche in Hérémence im Wallis gibt einen exemplarischen Einblick in die architektonische Haltung von Walter Maria Förderer und seine Arbeitsweise.
 
Werbung

#aufgefallen
 

Unter der Rubrik #aufgefallen gibt die Quartierpost ab sofort Hinweise auf Neuigkeiten in den Bereichen Gastronomie, Läden und Dienstleistungen in unserem Stadtteil.


Pop-up «Aplati»
Im Rossfeld, an der Reichenbachstrasse 77, bitten die beiden Jung-Gastronominnen Camille und Céline Rohn noch bis April zu Tisch. Ihr Angebot reicht vom simplen Eintopf für 17 Franken (zum Mitnehmen 15.–; jeweils am Donnerstag) über ein Mittagessen (35 Franken; Mittwoch und Donnerstag) bis zum Dreigänger für 68 Franken pro Person (Freitag und Samstag). Die beiden Schwestern setzen auf saisonales Food-Save-Gemüse, um Foodwaste zu vermeiden. Informationen

Provisorium46
Das inklusive Restaurant Provisorium46 an der Muesmattstrasse 46 erhält einen neuen Betriebsleiter. Florin Hofer übernimmt die Leitung von Kristina Grbesic, die neu mit dem Geschäftsleiter Jonas Staub die Gesamtleitung von «Blindspot» innehaben wird. Geöffnet ist das Provisorium46 von Dienstag bis Samstag jeweils ab 17 Uhr.

Stiftung Rossfeld, «Too Good To Go»
Die App «Too Good To Go» liefert eine Plattform, um Food-Waste zu vermeiden. Mit dabei sind nicht nur die Grossverteiler, sondern seit neuem bietet auch die Stiftung Rossfeld über die App fertig zubereitete Speisen an, die zu Vorzugspreisen «gerettet» werden können. Jeweils von Montag bis Freitag können Überraschungspäckli mit fertig zubereiteten Tagesmenüs im Restaurant Rossfeld abgeholt werden. Weitere Informationen sind auf der App verfügbar. Hier geht es zur Webseite.
 


#agenda

Tipps & Termine


Bis Ende März
Ausstellung: Projekt Stille, Fotos von Paul Christener
Kunst im Eingang, Restaurant Veranda, Schanzeneckstrasse 25
www.veranda-bern.ch/kunst

28. und 29. Januar, jeweils 19.30 und 22.00 Uhr
Konzert: Barbara Dennerlein Duo

Marians Jazzroom, Engestrasse 54, 3012 Bern

29. Januar, 20.00 Uhr
Lesung: Henriette Brun-Schmid, «Calingulambam»  Nölis Anderswelt
Zehendermätteli im Glück, Reichenbachstrasse 161

8. Februar, 20.00 Uhr
Konzert: Morgan Finley, Sänger und Songwriter aus Vancouver
Zehendermätteli im Glück, Reichenbachstrasse 161

Viele weitere Quartierveranstaltungen findest du auf der Quartieragenda
Werbung
ABONNIEREN UND WEITERSAGEN
Hier kannst du den Newsletter abonnieren. Leite diesen Link weiter, um auf die Quartierpost aufmerksam zu machen.

MITMACHEN
Wir sind auf dich und viele andere angewiesen, um diesen Newsletter interessant und nützlich zu halten. Melde dich doch bei uns:
– Ideen an redaktion@quartierpost.ch
– Vorschläge für Newstexte können über unsere Website geschickt werden, über die Seite «Idee einreichen». Artikel müssen von allgemeinem Interesse für die Quartierbevölkerung sein.
Infos zur Kommunikation von Produkten und Dienstleistungen findest du im nächsten Abschnitt «WERBEN».

WERBEN
Mit der Quartierpost erreichst du über 1400 am Quartier interessierte Menschen und hilfst uns, die Produktionskosten zu decken. Infos auf unserer Website auf der Seite «Werben».

ARCHIV
Im Archiv kannst du alle bisherigen Ausgaben des Newsletters sehen.
Über uns und die QUARTIERPOST
Dieser Newsletter ist gratis, partei- und organisationspolitisch unabhängig, nicht kommerziell ausgerichtet und wird von einer bunt zusammengesetzten Gruppe von Quartierbewohner_innen herausgegeben. Der Newsletter ist kostenlos und ist nicht an eine Mitgliedschaft geknüpft.

Ein Teil der Mitarbeitenden arbeitet auch für das Länggassblatt und die Arena, die beiden Quartierzeitschriften für den Stadtteil 2 (Länggasse und Engehalbinsel). Wir sind offen für viele Ideen und Meinungen.

Logo, Design und visuelle Konzeption der Quartierpost
Yvonne Dickopf, dickopf-design.ch
www.quartierpost.ch
© 2022 Quartierpost, Alle Rechte vorbehalten