Copy
QUARTIERPOST
Newsletter für die Quartiere Länggasse und Engehalbinsel

Weihnachten 2021

Inhalt

Hallo <<Vorname>>

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und schon sind wir bei der letzten Ausgabe der Quartierpost 2021. 

Viel Freude beim Lesen und frohe Festtage!
 

#adventsfenster

 

Adventsfenster-Impressionen

Nur noch ein paar Tage gibt's die Adventsfenster in der Länggasse:

> Plan
> Adressliste
Werbung

#sternwarte

 

Der Himmel über der Muesmatt

 

Wer weder das Geld noch das Bedürfnis hat, um mit Branson oder Bezos ins Weltall zu fliegen, kann in der Länggasse immerhin einen vergrösserten Blick darauf werfen.


Text: Hans Peter Wermuth
Nicht nur ein astronomisches Instrument in passendem Gebäude, auch ein hundertjähriger Zeuge mechanischer Präzision: das Teleskop, ein klassischer Refraktor mit 17,5 cm Durchmesser und 3 Meter BrennweiteFotos: Daniel Wietlisbach / Bearbeitung: Hans Peter Wermuth
An der Muesmattstrasse 25 konnte das Astronomische Institut der Uni Bern 1922 die Himmelsbeobachtung aufnehmen. Der Standort innerhalb des wachsenden Siedlungsgebiets war jedoch wegen der Luftqualität und dem Streulicht schon bald einmal problematisch. Das Observatorium zügelte Mitte der 50er Jahre auf den Längenberg nach Zimmerwald. Die alte Sternwarte ist nach wie vor in Betrieb; wegen der Pandemie leider nur eingeschränkt zugänglich. Die traditionellen offenen Donnerstagabende für Interessierte aus dem Quartier sind vorläufig eingestellt.

Demonstrationen für Gruppen auf Anmeldung
Angeboten werden zurzeit nur Demonstrationen für angemeldete Gruppen (min. 10, max. 20 Personen); in erster Linie Schulklassen. Auskünfte und Terminbuchungen (Montag bis Mittwoch) per E-Mail. Die Demonstrationen sind kostenfrei – willkommen sind aber kleine Beiträge für die organisierende Astronomische Jugendgruppe (ca. CHF 3.– / Schulpflichtige, CHF 5.– / Erwachsene).

Jubiläum 2022
Im nächsten November wird das Astronomische Institut sein 100-jähriges Bestehen feiern – hoffentlich wieder mit Publikum. Geplant sind auch Feierlichkeiten im Gebäude der Exakten Wissenschaften der Uni an der Sidlerstrasse 5. Hier stand übrigens von 1812 bis 1876 die allererste Berner Sternwarte Uraniae.
Werbung

#pauluskino

 

Filmtipp: «Unter einem Dach» 

 

Am 12. Januar in der Pauluskirche: Ein Schweizer Ehepaar nimmt eine aus Syrien geflüchtete Familie mit fünf Kindern in ihr Haus auf – ein Dokumentarfilm von Maria Müller.


Eingesandt von der Kirchgemeinde Paulus
Bild: Filmausschnitt aus "Unter einem Dach"
In der von Wohlstand und Frieden geprägten Schweiz treffen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen aufeinander. Gleichzeitig schweben die Kriegswirren in Syrien wie ein Schatten über der scheinbaren Normalität. Der Film zeigt, mit welchen Erwartungen und Wertvorstellungen die Gäste und die Gastgeber konfrontiert werden und er macht deutlich, was es heisst, die eigenen Wurzeln zu verlassen und ein neues Leben in der Fremde zu beginnen. «cinema p» und «Kommission eine Welt» zeigen diesen besonderen Film gemeinsam.
 
Denken – Fühlen – Handeln Helfen wollen und gleichzeitig überfordert sein, Hilfe annehmen und gleichzeitig tief innen beschämt sein – das alles erzeugt ein Wechselbad der Gefühle. Da ist Nähe, Beziehung, da sind alle unausweichlich unter einem Dach. Wie weiter? Es gilt, den nächsten Schritt zumachen, sich den Kontroversen, dem Unbekanntem zu stellen, es auszuhalten und auf der Ebene von Respekt und Mitgefühl Positionen zu verhandeln. Sich austauschen Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit, mit jemandem aus unserem Quartier ins Gespräch zu kommen, der selbst erlebt hat, wie es ist, eine geflüchtete Person in der eigenen Wohnung aufzunehmen.
 
«Unter einem Dach»
Mittwoch, 12. Januar, 19.30 Uhr
Pauluskirche, Freiestrasse 8
Werbung
     Link zum Promotrailer

#malreden

 

Wenn man über Weihnachten mal reden möchte

 

Einsamkeit fühlt sich oft schlecht an. Das gilt an den Weihnachtstagen doppelt. Darum steht das Gratistelefon malreden vom 24. bis 26. Dezember 2021 den ganzen Tag zur Verfügung.


Eingesandt vom Verein Silbernetz Schweiz
Bild: malreden.ch
Mit einer einfühlsamen Person zu reden bringt Freude. Mit dem über Weihnachten erweiterten Angebot von malreden soll zugleich ein bisschen Festtagsglanz verschenkt werden. Auf Wunsch wird eine kurze Geschichte vorgelesen. Die Gespräche führen geschulte Freiwillige. Immer öfter nutzen ältere Menschen diese Möglichkeit zum ungezwungenen telefonischen Austausch mit einem sympathischen, interessierten und neutralen Gegenüber. Das reguläre tägliche Angebot umfasst eine von 14 Uhr bis 20 Uhr betreute Hotline für spontane Anrufe und zum Kennenlernen – das sogenannte Plaudertelefon – sowie ein «Telefontandem» für regelmässige, vertiefte Gespräche. Von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends können ältere Menschen anonym und vertraulich über die Gratisnummer 0800 890 890 mit jemandem telefonieren.

Hinter malreden steht der Verein Silbernetz Schweiz. Unterstützt wird das Angebot unter anderem von Gesundheitsförderung Schweiz und der Beisheim Stiftung.
 
Information: www.malreden.ch
Werbung

#kinderhörspiel

 

«Genau so!» – mit einem Hörspiel durch die Omikron-Welle

 

Vor einem Jahr war es ziemlich dunkel auf den Bühnen in Bern. Ein Schauspieler aus der Felsenau wollte trotzdem Geschichten erzählen.


Text: Eva Matter
Warum ist der Himmel blau, warum das Meer so salzig? Und warum bloss hat das Nashorn eine runzelige Haut? Es gibt ein Alter, in dem Kinder ihren Eltern geradezu Löcher in den Bauch fragen. Wem die Antworten ausgegangen sind, der findet eine Unterstützung (zumindest auf Fragen zum Tierreich) in den vor 120 Jahren verfassten «Just So Stories» von Rudyard Kipling. Diese Geschichten liefern wunderbare Erklärungen dafür, wie z.B. die Leoparden zu ihren Tupfen gekommen sind. Nun gibt es eine berndeutsche Version davon. Erzählt werden sie von Michael Schoch, der in der Felsenau zuhause ist, und seiner Kollegin Miriam Jenni. Die beiden Theaterschaffenden haben per Crowdfunding eine Studio-Aufnahme der Hörspiel-CD «Genau so! Tierisch verspielti Gschichte» finanziert. Das Projekt entstand aus der Not, weil alle Vorstellungen und Auftritte abgesagt worden waren. Das Hörspiel wurde letzten April veröffentlicht. Vielleicht helfen die musikalisch untermalten, skurrilen Geschichten an einem grauen Tag in der Altjahrwoche sowohl Kindern wie Eltern dabei, einen nachweihnachtlichen Corona-Koller abzuwenden.
 
Als Hörspiel und 2022 wieder als Theater aus dem Koffer (ab 4 Jahren).
Werbung


#ratefuchs
 

Zum Jahresabschluss ...


... schickt euch der Ratefuchs durchs Quartier.


Anstelle eines neuen Rätsels schickt euch der Ratefuchs zum Jahreswechsel auf einen Spaziergang. Dazu hat er den von der Kulturabteilung der Stadt Bern herausgegebenen Kunstführer durch die Länggasse bereitgestellt. Ihr findet die handlichen Büchlein im Briefkasten der Quartierorganisationen an der Neufeldstrasse 6 oder unter diesem Link. Packt die Gelegenheit zu einem spannenden Winterspaziergang durch unser Quartier mit seinen vielen Kunstwerken im öffentlichen Raum. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden feststellen, dass schon vier dieser Kunstwerke als Ratefuchs-Rätsel ihren Auftritt in der Quartierpost hatten, darunter die drei Bronze-Figuren in der letzten Ausgabe (s.u.).

Das Ratefuchs-Team
Bild: Kultur Stadt Bern
Auflösung des letzten Ratefuchses

Die drei Winkelfiguren von Giro Annen stehen vor dem Universitätsgebäude an der Baltzerstrasse 6. Das Kunstwerk entstand 1999 im Zusammenhang mit dem Neubau dieses Institutsgebäudes. Ursprünglich sollte es auf der Rückseite des Gebäudes aufgestellt werden: Weil dieser Standort aber langfristig nicht gesichert werden konnte, fand es schliesslich – in leicht veränderten Form – 2016 seinen Platz beim Haupteingang (Kunstwerk Nr. 13 auf dem Rundgang).


#agenda

Tipps & Termine


Kunst in der Kirche
Permanente Ausstellungen in der Matthäuskirche


Viele weitere Quartierveranstaltungen findest du auf der Quartieragenda
Werbung
ABONNIEREN UND WEITERSAGEN
Hier kannst du den Newsletter abonnieren. Leite diesen Link weiter, um auf die Quartierpost aufmerksam zu machen.

MITMACHEN
Wir sind auf dich und viele andere angewiesen, um diesen Newsletter interessant und nützlich zu halten. Melde dich doch bei uns:
– Ideen an redaktion@quartierpost.ch
– Berichte und Beiträge können über unsere Website geschickt werden, auf der Seite Beitrag einreichen. Beiträge müssen von allgemeinem Interesse für die Quartierbevölkerung sein – für Werbung siehe "Werben".

WERBEN
Mit der Quartierpost erreichst du über 1300 am Quartier interessierte Menschen und hilfst uns, die Produktionskosten zu decken.
werbung@quartierpost.ch

ARCHIV
Hier kannst du alle bisherigen Ausgaben des Newsletters sehen.
Über uns und die QUARTIERPOST
Dieser Newsletter ist gratis, partei- und organisationspolitisch unabhängig, nicht kommerziell ausgerichtet und wird von einer bunt zusammengesetzten Gruppe von Quartierbewohner_innen herausgegeben. Der Newsletter ist kostenlos und ist nicht an eine Mitgliedschaft geknüpft.

Ein Teil der Mitarbeitenden arbeitet auch für das Länggassblatt und die Arena, die beiden Quartierzeitschriften für den Stadtteil 2 (Länggasse und Engehalbinsel). Wir sind offen für viele Ideen und Meinungen.
www.quartierpost.ch
© 2021 Quartierpost, Alle Rechte vorbehalten