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Liebe Freunde und Unterstützer,

eine aufregende Woche nähert sich dem Ende. Das ursprüngliche Thema, dass ich gestern vor 16 Jahren zum ersten Mal nach Madagaskar kam und bis heute geblieben bin, muss einem anderen Thema weichen, dass es hier derzeit extrem starke Regenfälle gibt, die das alltägliche Leben vor Ort deutlich beeinflussen. Nicht wenige unserer Mitarbeiter hatten das Wasser knietief in ihren Wohnungen stehen. Die Arbeits- und Nachhausewege sind extrem beschwerlich, die Strom- und saubere Wasserversorgung sind stark eingeschränkt.

Doch auch dieses Thema sollte nicht den ersten Platz dieser Woche bekommen. Am Dienstagabend gab es ein extrem starkes Gewitter, das sehr schnell kam und sehr schnell ging. Leider hat während des zweiminütigen „Aufenthalts“ über Ambovo der Blitz in unsere Solaranlage eingeschlagen. Dr. Petra Führing und ich saßen gerade in einem Gespräch und ich konnte mit eigenen Augen sehen, wie der Blitz in die Solaranlage eingeschlagen hat und sofort die Lichter im gesamten Krankenhaus aus gegangen sind. Der Schaden ist nicht unerheblich. Dank unserer tollen Solarfirma SOLARMAD aus Mahajanga war innerhalb von weniger als 2 Stunden der Techniker vor Ort. Auch unsere MHM Verantwortlichen für die Stromversorgung kamen abends im strömenden Regen wieder zurück zur Arbeit. Wir mussten zweieinhalb Stunden überbrücken, für 7 Kinder auf der Intensivstation, die Wärmebettchen und Inkubatoren brauchen, die an Monitoren hängen, deren Milch gewärmt werden muss, für die Muttermilchpumpen etc.. All dies musste improvisiert werden und wir haben es geschafft. Der Generator wurde für die Intensivstation reserviert und im Kreissaal und Krankenhaus wurde mit Taschenlampen gearbeitet.

Unser Gelände auf dem die Villa Kunterbunt, unser Gästehaus, steht und wo sich auch die Küche und Mechanik-Abteilung befindet, hat keine Strom- und Wasserversorgung mehr. Alles wurde unterbrochen. Durch die untypische Dauerregensituation haben wir nicht genügend Strom, um unsere Batterien im Solarsystem aufzuladen, sodass auch dies ein generelles Problem für uns darstellt. Wir haben Frauen angestellt, die nun die Krankenhauswäsche von Hand waschen. Das Bügeln muss mit Bügeleisen, die mit glühender Holzkohle gefüllt sind, erledigt werden und nur die allernotwendigsten Dinge können momentan laufen.

Teile der Solaranlage wurden komplett zerstört, einige Leitungen und am Ende auch einige Geräte. Das ist ein erheblicher Schaden und uns bleibt keine andere Wahl, als daran zu arbeiten und alles wieder zum Laufen zu bringen. Wir hoffen und bitten euch, dass ihr uns auch dabei unterstützt, denn es hat einen direkten Einfluss auf die Qualität unserer medizinischen Arbeit. Wenn ich eins in 16 Jahren auf Madagaskar gelernt habe, dann ist es nicht aufzugeben. Irgendwie geht es ja doch immer weiter und meistens gibt es gute Lösungen. Wir hoffen, dass wir auch in dieser unschönen Situation sehen werden, dass Gott die Besen blühen lässt.

Unser Rettungswagen war an dem Abend, als der Blitz eingeschlagen hat, die beste Option, den Techniker der Solarfirma in der Hauptstadt abzuholen. Die Straßen glichen einem Schlammloch und der Rettungswagen ist hoch und hat einen Allradantrieb. Nichtdestotrotz ist der Rettungswagen leider auf dem Rückweg stecken geblieben. Doch unser Team weiß sich zu helfen. Ein anderer Fahrer kam mit einem kleineren Auto zu der ca. 1,5 Km entfernten Stelle und hat den Techniker abgeholt und Verstärkung für unseren Fahrer dorthin gebracht. Nach einer Stunde und mit Unterlegen von Steinen und anderen Hilfsmitteln war der Rettungswagen wieder frei.

Wir wünschen Euch ein gesegnetes Wochenende und Alles Liebe! 

 

Tanja mit Kindern und der MHM Familie

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun,  können das Gesicht der Welt verändern. Afrikanisches Sprichwort

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