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Erster

Kölner
Wirtschaftskommentar


- Gastkommentar von
Prof. Dr. Werner Görg -
 

Liebe Leserinnen und Leser des Kölner Wirtschaftskommentars, 
 

Das Haus ist geordnet - jetzt bringen wir Köln offensiv voran! 

Köln hat viele schöne Ecken. Der Blick auf den Rhein, gute Restaurants, Kultur und Karneval. Auch der Fußball ist mir nicht ganz egal. Aber das reicht nicht. Unsere Rheinland-Metropole bleibt weiterhin unter ihren Möglichkeiten.

Wo sind die Unternehmen mit Strahlkraft, die nach Köln kommen, wo präsentiert sich Köln internatio- nal als Herz des Rheinlands - und nicht nur mit dem Dom und dem Karneval! Wo sind die innovativen Konzepte für Infrastruktur, für Gewerbeflächen und Wohnbebauung? Als IHK-Präsident habe ich in den letzten fünf Jahren einen regen Austausch mit Kommunalvertreter/-innen aus Köln und der Region gepflegt. Konstruktive und vertrauensvolle Gespräche, auf Augenhöhe. Ich sehe die Schwierig- keiten der Stadt und der Kommunen, aber ich sehe auch häufig einen fehlenden Blick fürs große Ganze. Den habe ich mir durch meine Konzernerfahrung und viele Jahre als Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender hart erarbeitet. Nun möchte ich dieses Wissen und die gesammelten Erfahrungen weiter für die Anliegen der regionalen Wirtschaft einsetzen, auch wenn ich dadurch nicht immer ein „bequemer“ Präsident war oder vielleicht weiter sein werde. Die Verantwortung gegenüber unseren Unternehmen, die einen Großteil der kommunalen Ausgaben stemmen, treibt mich an. Dieser Einsatz gilt allen Unternehmen, unabhängig von der Größenordnung. Gerade kleinere Unternehmen brauchen Unterstützung mitunter besonders. Dafür setze ich mich auf kommunaler, aber auch auf Landes- und Bundesebene gerne weiter ein, mit der nötigen Zeit und der nötigen Erfahrung. Bei der Haushaltsplanung, insbesondere der Stadt Köln, bei der Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung oder der Akquise von britischen Unternehmen für den Standort konnte ich als gewählter Vertreter der regionalen Wirtschaft Akzente setzen. Das genügt jedoch noch lange nicht!

In den letzten Jahren mussten wir uns in der IHK Köln mit einigen internen Themen befassen, ein immenser Investitionsstau hatte sich aufgebaut. Ich nenne nur die Themen Sanierung des Hauptgebäudes und Digitalisierung. Hier haben wir mit Ehren- und Hauptamt viel geschafft, viel geordnet und entschieden. So können wir uns jetzt alle gemeinsam auf die drängenden Probleme unserer Wirtschaftsregion konzentrieren: Infrastruktur und Mobilität, die Strahlkraft der Region nach außen und innen sowie das Fachkräftethema. Auch hier haben wir schon viel erreicht, aber auch hier ist noch Luft nach oben! 

Als Präsident der IHK Köln stehe ich in meiner gesamten Amtszeit für einen klaren und sparsamen Umgang mit Mitgliedsbeiträgen. Meine rigorose Haltung rund um die Sanierungskosten für das Haupt- gebäude ist damit zu erklären. Wenn wir durch konjunkturelle Rahmenbedingungen jetzt in eine schwierigere wirtschaftliche Zeit kommen, werde ich mich dafür einsetzen, dass die IHK Köln als atmende Organisation dieser Situation gerecht wird und die Mitglieder entlastet. Aber: Die Services für Unternehmen dürfen darunter nicht leiden. Modern und effizient aufgestellt, flexibel, digital und zu- kunftsgerichtet - das ist meine IHK Köln. Hier wird ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit zukünftig auch auf Wissensvermittlung, Fortbildung und Schulung von Unternehmern liegen. Gemeinsam für die Region werben, unternehmerisch denken und offensiv für unsere Unternehmen einstehen - das ist mein Anspruch für die nächste Vollversammlung! 

Prof. Dr. Werner Görg
Geschäftsführer der ROLAND Partner Beteiligungsverwaltung GmbH
Präsident der IHK Köln
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Dann schreiben Sie mir: wirtschaftskommentar@mit-koeln.de

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