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Erster

Kölner
Wirtschaftskommentar


- Gastkommentar von Henriette Reker -

 

Sehr geehrte Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Mittelstandsvereinigung Köln, liebe Leserinnen und Leser des Kölner Wirtschaftskommentars, 
 

aus Stärken Erfolge machen. Das ist der Anspruch, mit dem ich mich bei den Kölnerinnen und Kölner für eine zweite Amtszeit als Oberbürgermeisterin der Stadt Köln bewerbe. Ich möchte mich in diesem Amt weitere fünf Jahre mit Kopf und Herz für diese tolle Stadt einsetzen. Oberbürgermeisterin von Köln zu sein ist für mich als Kölnerin ein großes Privileg, Auftrag und Verantwortung zugleich.

Die Erfüllung dieses facettenreichen und anspruchsvollen Auftrags kann nur nachhaltig und sozial gerecht gelingen, wenn es der Stadt wirtschaftlich gut geht. Insbesondere der Mittelstand bildet dafür das Rückgrat von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Kölner Unternehmenslandschaft wird nicht von Großkonzernen dominiert. Vielmehr geht ein Großteil der Wirtschaftsleistung auf den Mittelstand zurück! Eine stark diversifizierte Wirtschaftsstruktur mit einer gesunden Mischung und großen Branchenvielfalt gehören seit langem zu den Stärken des Standorts.

Der Kölner Arbeitsmarkt war, ist und bleibt stabil. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze steigt auch trotz gedämpfter Prognosen weiter. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitsplätze um über 100.000 gestiegen. Dies zeigt, dass der Standort Köln eine hohe Attraktivität für Unternehmen aufweist. Allerdings, Ungewissheiten im Zusammenhang mit dem Brexit, den globalen Handelskonflikten und dem zunehmenden Fachkräftemangel sind Herausforderungen, denen sich auch die Wirtschaft und insbesondere der Mittelstand stellen müssen. Umso mehr müssen wir uns vor Ort darum kümmern, die Rahmenbedingungen für die wirtschaftenden Menschen und die Unternehmen zu verbessern. Auch die Kölner Stadtpolitik und -verwaltung sind hier in der Pflicht. Ich möchte, dass wir aus Krisen und Herausforderungen nachhaltige Strukturen für die Zukunft schaffen.

Dazu gehört auch, die Verkehrsinfrastruktur fit für die Zukunft zu machen. Hier sind alle aufgefordert, einen Beitrag leisten. Denn dies wird schlussendlich im Interesse aller Kölnerinnen und Kölner geschehen. Die Stadt wird weiter Maßnahmen vorantreiben, die das Mobilitätsangebot nachhaltig verbessert.

Das jüngste Urteil des OVG Münster zum Luftreinhalteplan Köln verhindert die drohenden großflächigen Fahrverbote. Unsere städtischen Maßnahmen zeigen Wirkung und es wird keine massiven Einschränkungen für die Wirtschaft geben. Dies war immer mein verfolgtes Ziel.

Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen ist die Umwandlung der städtischen Wirtschaftsförderung in eine GmbH. Am 01.02.2019 ist die KölnBusiness Wirtschaftsförderung-GmbH an den Start gegangen. Ich bin mir sicher, dass die Kölner Wirtschaftsförderung dadurch noch schlagkräftiger agieren wird als bisher und der Kontakt zur Wirtschaft intensiviert werden kann. Wichtig ist mir aber auch, dass wir für die Betriebe und Unternehmen, die sich in Köln neu ansiedeln oder solche, die ihren bestehenden Betrieb erweitern möchten, entsprechende Flächen raumverträglich zur Verfügung stellen. Köln muss gut und nachhaltig gestaltet werden. Verantwortungsvolles Unternehmertum ist die Basis für eine soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert. Ich bin überzeugt, dass ich Sie in dieser Frage an meiner Seite habe. 

Die Kölsche Kultur und Lebensart, Köln ist jung, kreativ, weltoffen und innovativ, wird uns dabei helfen, die wirtschaftliche Entwicklung positiv zu gestalten. 

Kreatives und unternehmerisches Denken ist auch beim Thema Digitalisierung gefragt. Weite Teile des Mittelstands haben die Digitalisierung als Herausforderung erkannt und stehen ihr generell offen gegenüber. Und auch die Stadtverwaltung möchte unter meiner Führung an dieser Stelle so gut es geht unterstützen. Die digitale Transformation der Wirtschaft ist eine der zentralen Handlungsbereiche der KölnBusiness Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Zudem bietet das Digital Hub Cologne, eine gemeinsame Gesellschaft von Universität, Stadt und IHK Köln, dem Mittelstand bestmögliche Unterstützung bei der Digitalen Transformation.

Wichtig ist mir insbesondere, dass die Mittelständler, die sich in den Veedeln engagieren, sei es durch das Sponsoring der Trikots des örtlichen Fußballvereines, durch die Beteiligung an einem Straßenfest oder durch die Spende an eine gemeinnützige Einrichtung, in der Stadtverwaltung einen verlässlichen Partner haben, der nicht nur fachlich, sondern auch wertschätzend gemeinsam mit Ihnen an Lösungen arbeitet. 

Verehrte Leserinnen und Leser, ich bin weiterhin eine parteilose Oberbürgermeisterin, deren wichtigster Bündnispartner die Kölnerinnen und Kölner selbst sind. Mit Ihnen allen möchte ich erreichen, dass Köln auf einer wirtschaftlich gesunden Basis noch moderner, gerechter, bunter, liebenswerter, sicherer und stärker wird.

Ich setze auf Sie und freue mich, wenn Sie mich auf dem Weg in eine zweite Amtszeit unterstützen.

Henriette Reker
Hat Ihnen der Kölner Wirtschaftskommentar gefallen? Haben Sie Anmerkungen, Anregungen etc.? 

Dann schreiben Sie mir: wirtschaftskommentar@mit-koeln.de

Der Kommentar spiegelt nicht zwingend die Meinung der MIT Köln wider, sondern stellt die persönliche Meinung des Autors dar. Die MIT Köln behält sich vor, Leser-E-Mails – auch auszugsweise – zu veröffentlichen, damit in diesem Format ein fairer Diskurs möglich ist. Zugleich machen wir darauf aufmerksam, dass aufgrund der besseren Lesbarkeit vorzugsweise das generische Maskulinum Verwendung findet.

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Bildnachweis: 
Fotos Henriette Reker:  Henriette Reker
Foto versch. Berufe: stock.adobe.com - Auto: georgerudy

Restliche. Fotos: Pixabay

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