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Erster

Kölner
Wirtschaftskommentar


- Gastkommentar von
Dr. Nicole Grünewald -
 

Liebe Leserinnen und Leser des Kölner Wirtschaftskommentars, 
 

Die IHK Köln ist eine stolze Institution mit einer 222-jährigen Geschichte. Ihre Aufgaben: die Organisation von Aus- und Weiterbildung und die Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft. 

Der IHK Neujahrsempfang gehört zu den gesellschaftlichen Highlights der Stadt, um den sich Legenden ranken. Zum Beispiel die einer hochrangigen CDU Persönlichkeit, die sich ohne Einladung im Smoking unter die Gäste mischte und glücklicherweise an einem Tisch noch einen freien Sitzplatz ergattern konnte...

So berühmt die Empfänge sind, so stiefmütterlich werden die Wahlen zur Vollversammlung – dem höchsten Gremium der IHK – behandelt, denn diese finden quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bei einer Wahlbeteiligung unter 10% würde jede politische Partei Schnappatmung bekommen.

Warum wählen sie nicht?

Über 150.000 Unternehmen in Köln und der Region sind wahlberechtigt. Doch warum wählen sie nicht?

Eine Antwort ist, dass viele Unternehmen keinen Bezug zur IHK haben. Einige sind beitragsbefreit, andere überweisen murrend die Pflichtbeiträge, wissen aber nicht so recht, warum. Hinzu kommt, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich zur Wahl stellen, im Vergleich zu regionalen Politikern meist nicht bekannt sind. Wenn der Wahlumschlag geöffnet wird, lächeln einen unbekannte Personen an. Nach welchen Kriterien also wählen? Farbe des Anzugs? Halbwegs bekannter Nachname?

Um die Wahlbeteiligung zu erhöhen braucht es Themen, die Menschen bewegen, und Persönlichkeiten, die für diese Themen einstehen. So wie es die Politik vormacht. Doch welche Themen sind gesellschaftlich und unternehmerisch relevant? 

Eine Initiative – drei Themen!

1. Mehr Transparenz: Die Zeiten der Hinterzimmer sind auch in Köln vorbei, die Stadtwerke lassen grüßen. Für die Akzeptanz der IHK ist es wichtig, dass die Mitglieder wissen, wofür es die IHK gibt und was sie persönlich von ihr haben!

2. Weniger Beiträge: Stichwort „Kostenoptimierung“. Nachhaltiges Wirtschaften ist wichtig, IHKs ähnlicher Größe haben niedrigere Durchschnittsbeiträge. Hier gibt es also Luft – nach unten!

3. Voll digital: Digitalisierung ist für alle Unternehmen von höchster Relevanz und bestimmt seit Jahren den unternehmerischen Alltag. Die Briefpost aus der IHK mutet wie ein Relikt aus alten Zeiten an. Hier muss die IHK Vorreiter werden!

Freude am Gestalten

Die Themen standen fest – ein gemeinsamer Name war schnell gefunden: NewKammer. Für die leichte Erkennbarkeit auf den Stimmzetteln sorgt die Farbe Türkis, die parteipolitisch in Deutschland nicht belegt ist. Ab 30 Gleichgesinnten wollte man an den Start gehen – es wurden mehr als 50! 

Unsere Treffen offenbarten: Hier haben sich Unternehmerinnen und Unternehmer gefunden, die ein gemeinsamer Spirit eint. Wir alle haben Lust darauf, unsere Stadt und die Region konstruktiv nach vorne zu bringen. Wir möchten die Expertise aus unseren Unternehmen in die IHK einbringen, um sie noch leistungsstärker und fokussierter auf die Bedürfnisse der Mitglieder auszurichten. Und wir werden uns dafür einsetzen, dass die IHK Köln viel stärker als bisher ihre Stimme für die Wirtschaft in der Region erhebt. Deshalb: Wählen Sie Türkis! Wählen Sie NewKammer!

 

Herzliche Grüße

Dr. Nicole Grünewald

Geschäftsführerin The Vision Company Werbeagentur GmbH

VORSCHAU: In der nächsten Woche werden wir einen Gastbeitrag von Dr. Werner Görg zum Thema "Wahl der Vollversammlung" veröffentlichen. Wir danken schon heute beiden Autoren ausdrücklich für die Bereitschaft, ihre Gedanken mit uns zu teilen.
 
Hat Ihnen der Kölner Wirtschaftskommentar gefallen? Haben Sie Anmerkungen, Anregungen etc.? 

Dann schreiben Sie mir: wirtschaftskommentar@mit-koeln.de

Der Kommentar spiegelt nicht zwingend die Meinung der MIT Köln wider, sondern stellt die persönliche Meinung des Autors dar. Die MIT Köln behält sich vor, Leser-E-Mails – auch auszugsweise – zu veröffentlichen, damit in diesem Format ein fairer Diskurs möglich ist. Zugleich machen wir darauf aufmerksam, dass aufgrund der besseren Lesbarkeit vorzugsweise das generische Maskulinum Verwendung findet.

Sie haben den letzten Kölner Wirtschaftskommentar verpasst? 

Hier geht es zum Archiv: www.bit.ly/Wirtschaftskommentar11-18

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Bildnachweis: 
Fotos: New Kammer 

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