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19:30 Kickboxtraining
Und dann startet die Trainingsrunde, noch ohne Boxhandschuhe.
Der Neuling springt nach vorne, direkt auf mich zu. 
Der Trainer hat ihm gerade erklärt, dass er mich an der Schulter erwischen muss.
Schafft er es, muss ich einen Hockstrecksprung machen.
Doch ich ziehe meine Schultern zum Kinn, drehe meinen Oberkörper ein.
Gelernt ist eben gelernt.

Der Neuling trifft meine Schulter auch nicht, dafür verpasst er mir aber eine blutende Schramme im Gesicht. Wie gesagt, gelernt ist gelernt...
"Na das Training geht ja gut los! Mach mal langsam Kollege", sage ich noch.
Naja, und Fingernägel schneiden wäre auch nicht schlecht … aber das ist ein anderes Thema.
Und weiter geht's, nächste Übung.
Kombinationen: linke Gerade; rechte Gerade; rechter Lowkick. Einmal er, einmal ich. 
Wir schwitzen mehr aus Angst voreinander als von der Intensität des Trainings.
Baam! Geschafft.
Irgendwie sind wir ganz entspannt durchgekommen.
Meine Hoffnung auf ein gesundes Ende des Trainings steigt.

Voller Vorfreude hören wir uns die nächste Kombination an. Ich jauchze, da wir Frontkicks direkt in den Bauch üben werden.
Ich habe keinen Tiefschutz, denke ich noch.
Ich atme lang aus und frage mich, ob ich nicht lieber gehen soll.

Aus Feigheit entscheide ich mich aber zu bleiben und stelle mich in Kampfposition.
Eher in loser Furcht als furchtlos, übrigens.

Und dann passiert es: Ein Gefühl durchzieht meine rechte Wade, als träfe mich dort ein Tennisball mit voller Wucht. Nur das Geräusch fehlte.
Verwirrt drehe ich mich um.
Ich denke noch, wer schlägt mich denn hier? Hinter mir war aber niemand. 
Verdammt!?

Und dann knicke ich vor dem Neuling ein wie Hansgar vor König Landon von Dunkelmoor.
Mein Wadenmuskel ist hin.
Keine Chance aufzutreten.
Also krieche ich, so würdig ich es noch vermag, aus dem Ring.
Denkt an Hansgar, wie er durch die Kanalisation von Ingelspfort kreucht.
Genau so! Nur peinlicher ...
Dann.
Kühlen. Abwarten. Kühlen.
Duschen.
Heimfahren.
(Zum Glück habe ich einen Tempomat mit Abstandssensor. Damit fuhr mein Auto so gut wie allein nach Hause.)

Nun sitze ich hier und schreibe dir. 
Mein Frage an dich: Hast du gute Tipps bei Muskelfaserriss?
Teil sie mir bitte mit!

Als Gegenleistung gibt es dafür die ersten Hörproben vom Höllenhund Hörbuch. (Ne ganze Menge Hös)

Hör gleich rein, ich werde die folgenden Kapitel in den nächsten Tagen mit dir teilen.
Aber starte das Hörbuch ja nicht, wenn du eh am motzen bist oder gerade einen Muskelfaserriss diagnostiziert bekommen hast. Das könnte Besserung verschaffen.

Warnung: Irgendwann höre ich damit auf, dir weitere Kapitel zu schicken und du willst wissen, wie es weitergeht. 

Das ist der Zeitpunkt, an dem du dann bei Audible vorbeischaust und für den Höllenhund ein Credit opferst wie Hansgar seinen letzten Kupferling bei Rufus dem Melindepriester. 
 
Dein
Lew Marschall
Höllenhund Hörbuch Kapitel 1 – gleich hier reinhören!
Copyright © 2019 Patrick Pissang, All rights reserved.


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