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„Mobile Urban Cinema“ beendet langsam seinen spätsommerlichen Streifzug durch Köln

Liebes Publikum,

das Open-Air-Projekt „Mobile Urban Cinema“ beendet langsam seinen spätsommerlichen Streifzug durch Köln; wir waren zu Gast in Kalk, Ehrenfeld, Bickendorf, auf den Poller Rheinwiesen und im Rheinauhafen, unsere Partner waren Atelier Mobilé, KalkGarten, Kalkkunst, Allerweltshaus, Niehler Freiheit, das Kunstboot und LETs DOK.

Durch die Auswahl der Filme und Gäste möchten wir den lokalen Kölner Bezug zu globalen Themen herausstellen – bislang ging es um Fragen von Verkehrswende, Klimawandel und Aktivismus, Obdachlosigkeit und Hausbesetzung.

Morgen, am Samstagabend, gibt es nochmal „Der Wilde Wald“, Lisa Eders atemberaubend fotografiertes Porträt des bayrischen Nationalparks – Teil des größten Naturwaldgebietes Europas. Im Film sprechen Wissenschaftler*innen und Enthusiasten über die bewegte Gründungsgeschichte und aktuelle Fragen, und nach dem Film unterhalten wir uns mit Thorsten Neugebauer vom Grünflächenamt über Permakultur und ein grüneres Köln. Gastgeber ist das „NeuLand“ – das wunderschön-verwunschene „Urban Gardening Projekt“ im Kölner Süden muss demnächst der Grüngürtelerweiterung weichen.

Achtung: das „MUC“ ist Open-Air – das hat seinen wetterabhängigen Charme: bei Regen sorgen wir für trockene Ausweichmöglichkeiten, warme Kleidung bitten wir mitzubringen.

Komplett „indoor“ ist dann unser Abschluss am 1. Oktober: im Filmforum zeigen wir „Baghdad in my Shadow“. Das atmosphärische Drama folgt einer Gruppe Exil-Iraker unterschiedlicher Generationen und Hintergründe; jeder von ihnen ringt mit seiner Vergangenheit, keiner kann sie ganz abstreifen… Treffpunkt der großen irakischen Community in London ist das kosmopolitische Cafe „Abu Nawas“; dort verschmilzt England mit dem Bagdad der Erinnerung. Ein Film über Heimat und Flucht, Exil und Diaspora.

Wir freuen uns auf das anschließende Gespräch mit dem schweizer-irakischen Filmemacher Samir!

Und nach der Winterpause freuen wir uns im Frühjahr auf ein Wiedersehen bei unseren Filmfestivals "Tüpisch Türkisch" und "Visions of Iran", bevor wir im Sommer mit "Mobile Urban Cinema" wieder an die frische Luft gehen.

Mit herbstlichen Grüßen

Lale & Amin

Doku Der Wilde Wald

Sa, 24. Sept | 20 Uhr im Kölner NeuLand
 
Seit nunmehr 10 Jahren „lebt“ auf der Brache der ehemaligen Dombrauerei in Bayenthal ein Gemeinschafts-Gartenprojekt. Hier wird nachhaltiges Stadtleben ausprobiert: Gemüseanbau, Basisdemokratie, Arten- und Umweltschutz, Permakultur, regionale Ernährung, Bodenaufbau und konsumzwangfreier Experimentierraum für alle. Bevor das NeuLand nach beendeter Zwischennutzung umzieht, ist das Mobile Urban Cinema zu Gast…

Wir zeigen:
Der wilde Wald
Regie: Lisa Eder
2021 89 min.
Der „Nationalpark Bayerischer Wald“ ist Teil des größten Waldschutzgebietes Mitteleuropas. Der Weg vom Wirtschaftswald zurück zum Urwald verlief nicht ohne Widerstände: Heute gilt der wieder verjüngte Wald als Beispiel für die Selbstregenerationskraft der Natur - fast alle ehemals heimischen Tierarten bis hin zu Wolf und Biber sind mittlerweile zurückgekehrt.
Lisa Eders Film dokumentiert die atem-beraubende Schönheit des Waldes und lässt Expert:innen und Entusiasten über politische und private, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte, über Vergangenheit und Gegenwart räsonnieren.
 
Im Anschluss diskutieren wir mit Aktivist*innen und dem Publikum.
Einlass ist 19:00 Uhr, Beginn bei Dämmerung!
Eintritt frei! (Spende willkommen)
Adresse:
Alteburgerstrasse 176 (Ecke Schönhauserstrasse)
Details: https://www.neuland-koeln.de/kontakt/anfahrt/
 

Spielfilm Baghdad in my Shadow
 

Sa, 01. Okt. | 15 Uhr im Filmforum NRW
Regie: Samir
Spielfilm D-CH 2021 104 m

Das kosmopolitische Cafe „Abu Nawas“ ist Treffpunkt der großen irakischen Exil-Community in London. Hier kreuzen sich die Wege des gescheiterten Schriftstellers Taufik, der aus Ihrer Ehe geflüchteten Architektin Amal, des queeren IT-Spezialisten Muhanad und des streng religiösen Nassir. Jeder von ihnen ringt mit seiner Vergangenheit, keiner kann sie ganz abstreifen…
so wie viele der vier bis fünf Millionen Iraker, die in Exil und Diaspora leben -– Menschen unterschiedlichster Generationen, Altersgruppen und Ethnien. In seinem atmosphärischen Drama folgt der Regisseur Samir Vergangenheit und Gegenwart seiner Charaktere - England, Lebensmittelpunkt für eine halbe Million Exil-Iraker, verschmilzt mit dem Bagdad der Erinnerung.

 
Im Anschluss Diskussion mit dem Filmemacher!
Samir (*29. Juli 1955 in Bagdad): Bereits In seinen Dokumentarfilmen „Forget Baghdad“ (2004) und „Iraqi Odyssey“ (2014) erzählte der Schweizer Produzent („Dschoint Ventschr“) und Filmemacher kunstvoll vom Exil seiner über den Globus verstreuten Familie, und verwob die Historie des Iraks, das Schicksal der Juden von Bagdad, sowie die Situation vor und nach dem Sturz von Saddam Hussain miteinander.

Eintritt frei!
Filmprogramm zum Download






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