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Hallo <<Vorname>> <<Nachname>>,

ich bin ja immer auf der Suche nach Musik, die mein Sohn (4) mag. Im besten Fall: die wir beide mögen. Rolf Zuckowski ist bei uns eher raus (nichts für ungut!) – wir grölen höchstens mal in der Adventszeit bei seinem Plätzchenback-Gassenhauer die Zeile „Du Schwein!“ mit. Aber auch die punkig-rock’n’rollige Zuckerblitz Band (von Deichkinds Porky und Songwriter Mario Wesser) war irgendwie nichts für uns. Zu wild! Dabei habe ich eigentlich für genau so was eine Schwäche, wenn ich alleine höre.

Ganz hoch im Kurs sind bei uns gerade diese Tracks: „Backstreet Lovers“ von The Crookes (haben total was von The Jam und Housemartins), „Bei Dir“ von Olympya (NDW im Hier und Jetzt) oder „Hooked On A Feeling“ von Blue Swede & Björn Skifs („Mama, lass uns ,Uga-Tschaka‘ hören!“).

Das absolute Dauerbrenner-Duo sind bei uns aber immer noch Deniz & Ove – ich würde behaupten, dass wir an den Streamingzahlen ihrer Songs „Bällebad“ und „Kr-Kr-Krümelkind“ maßgeblich beteiligt sind. Deswegen habe ich es mir nicht nehmen lassen, Deniz Jaspersen und Ove Thomsen zu ihrem Kindermusik-Kosmos zu befragen. Verrückt, dass ich – genauso wie Ove – als Kind in der „Mini Playback Show“ auftreten wollte. Mit Queens „Radio Ga Ga“! Ich finde ja, die beiden müssen Sonntag bei ihrem Fabrik-Gig unbedingt Oves Wunschlied für die Fernsehshow-Performance mit auf ihre Setlist nehmen: „Mein Freund Michael“ von Die Ärzte. In diesem Sinne: „Brumm, brumm, brumm!“


Deine
Frederike Arns
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 Die gute Nachricht 

Club-Awards: Die Gewinner:innen stehen fest


Gestern hat das Clubkombinat Hamburg im Schrödingers im Schanzenpark zum zwölften Mal die Club-Awards verliehen. Eine bis zu 100-köpfige Jury aus den verschiedenen Bereichen der Hamburger Musik- und Veranstaltungsbranche hat entschieden, wer die neun Gewinner:innen sind. Bester Club wurde das Knust: „Damit würdigt die Jury nicht nur die speziellen und unkonventionellen Programmschienen des Clubs, sondern auch den hohen Stellenwert, den die Live-Venue für die Hamburger Livemusikszene regional und auch überregional hat“, heißt es in einer Mitteilung. Weitere Kategorien und Gewinner:innen:

Beste Veranstalter:innen: Rap For Refugees e.V.
Bestes Open-Air-Event: Astra-Stube goes Schrödingers
Bestes Live-Konzert indoor: Soli-Konzert der Rogers im und fürs Logo
Bester Livestream: Plattenfroster Television von der MS Stubnitz


Herzlichen Glückwunsch auch von mir an alle Gewinner:innen! Noch mehr Infos zur Verleihung gibt es hier



Foto: Kevin Winiker

 schön gesagt 

„Papa und Papa und Papa trennen sich. Ende 2023 packen wir unsere Turnbeutel und wandern ab da auf neuen Wegen. Aber was war das bitte für ein Reise? Solange ,the Music' unsere gemeinsame Nr. 1 war, vergingen die Jahre wie im Flug. Als Kinder der 80er waren Run DMC uns immer genauso teuer wie Die Ärzte, haben De La Soul unser Boot so heftig gerockt wie Rio Reiser. Als wir anfingen, rappten kaum Menschen in der hiesigen Muttersprache, außer Advanced Chemistry und Fanta 4. Bequem setzten wir uns zwischen deren Stühle und droppten über die Jahre ein paar Evergreens wie 'Jein', 'Bettina' und 'Emanuela', 'Schwule Mädchen oder 'An Tagen wie diesen. Und die Generation 'MTViva' guckte uns beim Großwerden zu. Anno 2022 erscheint uns unsere gemeinsame Story irgendwie auserzählt.“
 
Fettes Brot haben nach 30 Jahren ihre Trennung bekannt gegeben. Das ist sehr traurig. Ich wünsche Papa, Papa und Papa alles Gute! 

Foto: Jens Herrndorff

 Das Album der Woche 

Kann man einen Popsong über das Elend in der Fleischindustrie schreiben? Es geht, den vier Jungs von Muff Potter gelingt auf ihrem neuen Album der Spagat zwischen Rebellion und Tanzbarkeit.

Gibt es eigentlich noch deutsche Popmusik, die sich auf gesellschaftliche Widersprüche einlässt? Vielleicht zählen ja die aus Westfalen stammenden Indierocker von Muff Potter zu den wenigen Bands hierzulande, die jenseits von abgestandenen Protestparolen so etwas wie produktiven Widerstand leisten, der im Idealfall auch popmusikalisch überzeugt. Ganz einfach ist so eine Gratwanderung natürlich nie.

Muff Potter kommen vom Post-Punk der 1990er, haben sich 2009 aufgelöst und legen jetzt in leicht veränderter Besetzung mit „Bei aller Liebe“ (Hucks Plattenkiste) ein starkes neues Album mit zehn Songs vor. Sie selbst verwenden das Label „Angry Pop Music“ für sich, und dies passt immer noch ganz gut. Am 14. Oktober (20 Uhr, 33 Euro) spielt die Band im Uebel & Gefährlich. Tickets hier!

 DER MOPOP-TIpp 

Hast Du schon das „Easterfield“-Festival auf dem Schirm? Es steigt vom 8. bis 10. September auf dem „Easterfield“-Campus in Eppendorf (Osterfeldstraße 6). Elf Kurator:innen haben das Programm ausgewählt (ich habe bei der Musik mitgemischt): Es wird einen Skulpturen-Garten, ein Kinoprogramm, Talks, Performances und vieles mehr geben. Die musikalischen Acts: Jan Plewka & Marco Schmedtje, Klebe, Pohlmann, Willow Parlo und Wim. Das wird richtig stark! Das komplette Programm und die Tickets gibt es ab 10 Euro pro Tag bzw. 25 Euro für alle Tage hier!

Foto: Dahlina Sophie Kock

 Die sind heiß! 

Ende August haben Melting Palms ihr zweites Album „Noise Between The Shades“ (La Pochette Surprise) herausgebracht. Es steckt voller Euphorie, herrlicher Atmosphäre, lauten Soundwänden, Eskalation und ganz viel Hall. Morgen spielt die Hamburger Shoegaze-, Dreampop- und Postrock-Band ihr Release-Konzert im Hafenklang (21 Uhr, 11,50 Euro) die Tickets gibt es hier

Foto: Aylin Sengül
 
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