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Hallo <<Vorname>> <<Nachname>>,

knapp 80 Kilometer ist Wacken von Hamburg entfernt – und trotzdem gibt es auch hier kein Vorbeikommen an der Metal-Mania, denn (fast) alle Wege in das kleine Dorf in Schleswig-Holstein führen: über Hamburg. Und während sich in den vergangenen Tagen Reisende am Flughafen und am Altonaer Bahnhof verwundert die Augen gerieben haben ob der vielen schwarz gekleideten Menschen mit den großen Rucksäcken hinten und den dicken Botten unten, hatten die WOA-Fans ganz andere Fragen.

Eine der wichtigsten: Was macht eigentlich das Wetter? Nördlich von – sagen wir – Köln scheint jeder Festivalsommer ja nur drei Vorhersagen zu kennen: Backofen-Hitze, Kühlschrank-Kälte, Wasserschlacht. Seit Anfang Juli (!) wird denn auch im WOA-Forum eifrig diskutiert, teilen Menschen mit mächtigen Warrior-Namen Infos von Kachelmann bis Wetterfrosch und schreiben morgens schon Nachrichten wie „Heute wird’s warm, freue mich drauf!“ oder „Nacht auf Freitag dann ein bissl Regen, aber keine nennenswerten Mengen“. Umsichtig. Und ein bisschen niedlich.

Für alle, die Festival-Feeling auch auf dem Sofa schätzen (oder kein Ticket bekommen haben – natürlich ist das größte Metal-Open-Air der Welt ausverkauft), haben wir hier eine Menge Tipps, denn von heute Mittag an bis Samstagnacht laufen viele Wacken-Konzerte auch im Livestream. Und jenen, die mit Metal nichts am Hut haben, sei gesagt, dass es ja auch in Hamburg eine Menge zu erleben gibt: das „Spektrum“-Festival und den „Vogelball“ am Samstag in Wilhelmsburg, Max Giesinger, der morgen im Stadtpark singt, die „Weltturbojugendtage“ gerade auf dem Kiez oder das „Internationale Sommerfestival“, das bald auf Kampnagel startet (mehr dazu weiter unten).

Oh, und das Wetter spielt (nach dem Hitzetag heute, da bitte immer schön an ausreichend Flüssigkeitszufuhr – Wasser! – denken) auch mit: 20 Grad bis einschließlich Sonntag. Geht doch.


Deine
Nadine Rinke
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 Die gute 
 Nachricht 

Ein Festival für alle

Natürlich gibt's beim „Internationalen Sommerfestival“ auf Kampnagel, dieser knapp dreiwöchigen „Kunst-Spaßbombe mit Tiefsinn“ (Zitat Festival-Chef András Siebold), eine Menge Veranstaltungen, für die man Tickets kaufen muss. Spannende Weltrepremieren sind darunter, auch Weltstars, dazu Comeback- und Abschieds-Shows. Aber es wird auch viel Programm angeboten, das jede und jeder bei freiem Eintritt besuchen kann. Die Installation „Blacknuss“ in der Halle k4 zum Beispiel, die Fotoausstellung in der Vorhalle (im Rahmen der „Phototriennale“), die „performativen Überraschungen“ im Festival-Avant-Garten (da sei „immer Dorf-Kirmes“, verspricht Siebold), die Konzerte und Lesungen auf der Waldbühne (quasi ein Mini-Festival innerhalb des Festivals) und, und, und. Hier findest Du das komplette Programm. Tipp: Über den Filter lassen sich alle Veranstaltungen mit freiem Eintritt anzeigen.  


 schön gesagt 

„Beim britischen ,Masked Singer’ mitzumachen, war das Spaßigste, was ich jemals gemacht habe. Es hat einfach alles getoppt. Ich war so dankbar, dass ich ein Würstchen sein durfte! Ich glaube, wir brauchen diese Momente des Lachens und der Ausgelassenheit in unserem Leben, nicht nur in einer Pandemie. Wir dürfen uns selbst nicht so furchtbar ernst nehmen. Die Jury hatte ja auch keine Ahnung, dass ich das Würstchen war – sie waren geschockt, als es enthüllt wurde. Es war einfach brillant!"
 
– Joss Stone. Die Soul-Sängerin hat die zweite Staffel der Erfolgssendung in Großbritannien gewonnen. Im Wurst-Kostüm. Jetzt ist sie mit ihrem neuen Album „Never Forget My Love“ auf Tour – und am 15. August live im Stadtpark. Das ganze Interview gibt's hier!

Fotocredit: hfr

 Das Album 
 der Woche 

Gerade erst wurde Paul McCartney zum 80. Geburtstag als eines der größten Pop-Genies gefeiert. Dass dieser Musiker viel mehr ist als „nur“ ein Ex-Beatle, zeigt diese schmucke neue Box mit drei sehr unterschiedlichen Studio-Soloalben aus 50 Jahren. Morgen kommt sie bei Universal raus.
„McCartney I/II/III“ umfasst die drei Studioalben von 1970, 1980 und 2020. Sie markieren wichtige Stationen: Die ersten eigenen Stücke nach dem Beatles-Split („McCartney I“), den Neubeginn nach dem Ende der Nachfolgeband Wings („McCartney II“), sowie musikalische Grüße aus dem Lockdown, der seine Kreativität so anfachte, dass er vom „Rockdown“ sprach („McCartney III“). Der 35-Lieder-Reigen beginnt mit einer Liebeserklärung an McCartneys große Liebe „Lovely Linda“. Und er endet mit „Winter Bird/When Winter Comes“, was man als Anspielung auf den Winter eines langen, intensiven Lebens verstehen kann. Dazwischen sind einige Instrumentals versteckt, aber auch Juwelen wie „Every Night“ und „Maybe I'm Amazed“ (1970), „Waterfalls“ (1980) und „Deep Deep Feeling“ (2020).

Fotocredit: Universal


 DER MOPOP-TIpp 

Erinnerst Du Dich noch an Lucky Luke, den Mann, der schneller schießt als sein Schatten? An die Spaghetti-Western mit Bud Spencer? Oder an Buster Keaton als Cowboy? Was alle gemeinsam haben: Die Geschichten spielen im Wilden Westen – und sie sind ziemlich lustig. Das fand auch Nik Breidenbach, dem die Comics und Filme die Idee für „Der letzte Ritt nach San Fernando“ gaben. Heute wird das wilde Zwei-Personen-Stück im Schmidt-Theater uraufgeführt – an Breidenbachs Seite singt und spielt Carolin Fortenbacher. Die beiden, die schon zusammen in „Oh Alpenglühn!“ und „Entführung aus dem Paradies“ auf der Bühne standen, drehen auch musikalisch so manches auf links

Fotocredit: Florian Quandt


 Das ist heiß! 

„Vorglühen“ ist laut Definition „Alkoholkonsum vor dem Besuch einer Diskothek oder Feier, um dort bereits angetrunken einzutreffen“. „Vorglühen“ ist aber auch ein Roman – geschrieben von den Musiker-Freunden Rasmus Engler (Herrenmagazin u.a.) und Jan Müller (Tocotronic). Die beiden erzählen von einem Typen, der 1994 aus der Provinz nach St. Pauli zieht, Freunde findet, eine tolle Frau und eine Band – und der mit seinen Kumpels wirklich erstaunlich viel trinkt (mitnichten nur „Aprikosengeist von Großmutter und Unmengen Bier“, wie es im Klappentext heißt). „Ein Roman, so intensiv wie eine durchfeierte Nacht“, sagt der Ullstein-Verlag (368 Seiten, 21,99 Euro). Stimmt. Aber auch eine Hommage an die Musik-Magie der 90er, an Kellerclubs und olle Kneipen, an die Freundschaft – und an Hamburg („1000 Töpfe“ inklusive!).

Am 10.9. lesen Müller und Engler während des „HarbourFront“-Literaturfestivals in der Elbphilharmonie aus ihrem Buch, Robert Stadlober und Swutscher sind auch dabei (ab 10 Euro).
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