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Hallo <<Vorname>> <<Nachname>>,

große Freude, das Reeperbahn-Festival (RBF) ist in vollem Gange! Noch bis Samstag ist der Kiez das Epizentrum der europäischen und internationalen Musikbranche. Es gilt, den neuesten heißen musikalischen „Scheiß“ zu entdecken, ein, zwei, drei, viel Bier zu trinken und sich mit ganz vielen Leuten zu vernetzen.

Das ist jedenfalls der Optimal-Plan. Meinen Kolleg:innen und mir gelingt er jedenfalls mal wieder nicht so recht. Denn während das RBF über die Kiez-Bühnen geht, haben wir noch ganz viel anderes zu tun.

Allem voran wollen die Kulturseiten in der MOPO täglich gefüllt werden – Du möchtest schließlich lesen, was auf dem RBF so los ist. Das Ganze muss natürlich auch online gestellt werden. Es müssen Mail-Interviews übersetzt werden, die uns unsere Künstler:innen, die die Tage an unserem MOPO(P)-Mobil im Festival-Village spielen werden, aufgeschrieben haben. Mehr Infos dazu findest Du weiter unten.

Ebenfalls müssen Interviews vorbereitet werden, die ich heute mit den Bands Freekind und Skinny Lister in der Rock Bar und im Goldenen Handschuh führe. Es müssen Instagram-Grafiken gebaut und gepostet werden. Storys müssen natürlich auch gemacht werden – guck gerne mal auf @mopophamburg vorbei! Außerdem musste ich diesen Newsletter hier schreiben. Er feiert in dieser Woche übrigens seinen ersten Geburtstag. Yay, Applaus, Applaus!

Uff! Atmen nicht vergessen. Wenn Dir also auf dem Kiez irgendwelche Leute mit zerzausten Haaren und roten Wangen vor ihren Laptops begegnen: Wir sind‘s, die MOPO(P)-Dudes und -Dudetten!


Deine
Frederike Arns
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 Die gute Nachricht 

Am MOPO(P)-Mobil gibt es ganz viel gute Musik für lau!

 
Wer kein RBF-Ticket hat, bekommt im kostenlos zugänglichen Festival-Village auf dem Heiligengeistfeld auch besten Musik-Input: Dort kann man etwa bei der „Flatstock Europe Poster Convention“ Schätze ergattern. Auf der „Fritz Kola“-Bühne spielt die Musik – und auch die MOPO ist mit dem MOPO(P)-Mobil – einem rot-weißen Ford Transit zwischen Eingang und Poster-Ausstellung – am Start. Von heute bis Samstag spielen auch dort viele starke Acts! Den Anfang macht gleich um 14 Uhr der österreichische Rapper und Produzent Bibiza. Er vereint plietsch HipHop, Rock und Pop – und sein Dialekt kommt besonders lässig daher. Einen kompletten Überblick über die Acts gibt es hier.
 

 schön gesagt 

„Musik ist eine Art von Magie, die auf so vielen Ebenen funktioniert. Warum passiert es immer nur in den dunkelsten Momenten - wie jetzt in diesem Krieg -, dass man sich für seine Nachbarn interessiert? Dass man hinsieht und hinhört? Ich bin stolz auf all die ukrainischen Künstler:innen, die unsere Kultur jetzt gerade in die Welt tragen. Und wir wissen alle: Der Grund dafür ist eine große Tragödie. Wir in der Ukraine haben nicht nur folkloristische Kostüme, wir haben Rap, Metal, Pop, Rave. Kunst zeigt sich in so vielen Momenten. Auch jetzt gerade - natürlich auch in der Ukraine. Kunst öffnet unsere Herzen und Köpfe und lässt uns unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spüren. Wird das alles unser Denken nachhaltig verändern? Ich weiß es nicht. Aber ich hoffe es.“

Sängerin Natalia Klitschko (48) gestern bei der Eröffnungsfeier des Reeperbahn-Festivals (Foto: dpa)

 Das Album der Woche 

Nachdem Kraftklub gestern ein Überraschungskonzert auf dem Kiez beim RBF gespielt haben, will ich ihr Album „Kargo“ das morgen bei Vertigo/Universal erscheint, hier gerne noch mal hervorheben. 
Nach fünf Jahren und Felix Brummers Solo-Ausflug als Kummer sind sie als Band zurück. Das Album ist voller Indie-Ohrwürmer, die danach drängen, live aufgeführt zu werden. Ich kriege gerade etwa die Song-Zeile „Komm fahr mit mir im Vier-mal-vier, Spargelfelder ziehen vorüber, wenn ich geh, komm ich nicht wieder ...“ nicht mehr aus dem Kopf. Und die Feature-Mischung auf dem Album feiere ich auch: Tokio Hotel, Mia Morgan und Blond.

 DER MOPOP-TIpp 

Am 20. September war Weltkindertag. Was nach Konfetti und guter Laune klingt, ist längst ein Datum für schlechte Nachrichten: Laut der Studie „Jugend in Deutschland“ sorgen sich bald drei Viertel der jungen Befragten um ihre Zukunft – Krieg, Klima, wie wird ihre berufliche, finanzielle und wirtschaftliche Zukunft aussehen? Und das Bundesarbeitsministerium ließ wissen, dass die Gefahr, dass Kinder arm werden, im vergangenen Jahr bei 20,8 Prozent lag. Puh. Für Momente der Leichtigkeit sorgt da der Verein KinderKinder – mit Theater, Konzerten und vielem mehr. Rund um den Weltkindertag startet traditionell sein internationales Festival „KinderKinder“, das zehn Wochen lang Bühnenkunst aus vielen Ländern in die Stadt bringt. Unter anderem zeigt die spanische Gruppe El Patio Teatro ihr Stück „A Mano“ auf dem Hoheluftschiff (24.-26.9., ab 6 J.), das dänische Sofie-Krog-Teater bringt den „Quacksalber“ auf die Freilichtbühne in den Wallanlagen (25./26.9., ab 12 J.) und der „Gorilla Club“ Popsongs in den Billstedter Kulturpalast (Foto; 8./9.10., ab 5 J.).

„KinderKinder“: bis 28.11., div. Orte + Zeiten, kinderkinder.de (Text: Nadine Rinke, Foto: Catharina Gierlach)

 Die sind heiß! 

Die vom britischen Musikblatt „NME“ als „Disco-Gang“ bezeichnete Band Parcels erweitert auf ihrem aktuellen Album „Day/Night“ ihren weltumarmenden, retrofizierten Funk- und Soulpop um eine treibende, melancholische Tiefe. Schwelende Sieben-Minuten-Songs stehen gleichberechtigt neben Partyknallern, zusammen gehalten von der mal sehnenden, mal beschwipst klingenden Stimme von Frontmann und Gitarrist Jules Crommelin.

Aufgenommen hat die Band, die seit 2016 in Berlin lebt, das Album in einem Pariser Studio, das sich in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert am Waldrand befindet: Songs schreiben, spazieren gehen, essen, schlafen und wieder von vorn. Abschotten und aufs Wesentliche konzentrieren. „Man kann ja nicht immer nur Party machen“, so Crommelin. Dass es bei ihrem Konzert zu gemütlich zugehen wird, muss dennoch niemand befürchten: Nach ihrem Berlin-Gig Ende 2021 berichtete ein Rolling-Stone-Kritiker, die Band habe einen „Hexenkessel der Euphorie“ entfacht. Cool bleiben werden da wohl nur die Wenigsten.

Edel-Optics.de-Arena: 23.9., 20 Uhr, Tickets ab 41 Euro hier (Text: Simone Deckner, Foto: Antoine Hernault)

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