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Hallo <<Vorname>> <<Nachname>>,

vergangenes Wochenende habe ich meine persönliche Festivalsaison eingeläutet. Für „Punk in Drublic“ mit NOFX, Pennywise und der Punk-Popsong-Coverband Me First And The Gimme Gimmes reiste ich extra nach Hannover – sonst führt es einen ja eher seltener in diese Stadt.

Und was soll ich sagen bzw. schreiben? Es war herrlich. Endlich wieder fliegende Bierbecher, Gummistiefel, Dixi-Klos und eine dichtgedrängte wilde Meute. In die habe ich mich auch mal kurz hineingewagt – ich wollte eigentlich zu „Bro Hymn“ von Pennywise crowdsurfen wie hier in diesem Video. Aber dann wurde es mir doch schlagartig unbehaglich: Corona hatte ich für einen kurzen Moment wirklich komplett vergessen. Was auch echt erst mal wieder gewöhnungsbedürftig war: Einige total sternhagelvolle Menschen, die einen natürlich viel zu nah antorkelten. Die meiste Zeit hielt ich mich also unter einem Baum auf der Hannoveraner Faust-Wiese auf und beobachtete das verrückte Treiben aus der Ferne. Tja, das Social Distancing hat schon viel mit uns gemacht. Aber trotzdem sollte man sich das alles jetzt wieder trauen – so wie‘s einem eben passt!

Ab morgen steht nun auch in Hamburg das erste Festival an! Das „Elbjazz“ verwandelt das Blohm+Voss-Gelände in einen wunderbaren Festivalground. Und ich würde mal meinen, dass es bei Melody Gardot, dem Moka Efti Orchestra, Thomas D & Co. keine Torkel-Typen und Crowdsurfs gibt. Was es aber noch gibt: Tickets! Im Vorverkauf unter elbjazz.de und auch an der Tages- und Abendkasse. Viel Spaß beim Jazzen!


Deine
Frederike Arns

 Die gute Nachricht 

Zeit fürs Zelt!


Im Schanzenzelt heißt es auch endlich wieder „Manege frei für Musik“. Bis zum 3. Juli 2022 läuft das Konzertprogramm unter der bunten Kuppel im Schanzenpark.

Heute Abend macht Sänger Sam Vance-Law den Auftakt, dessen neues Album „Goodbye“ Anfang Mai erschienen ist. Morgen veranstaltet Singer/Songwriter Pohlmann seine Nachtschicht und am 4. Juni veranstaltet das Uebel & Gefährlich sein Sommerfest im Zelt. Am 5. Juni steigt die Akustik-Duo-Show von Rainer Von Vielen, am 15. Juni lädt Jacqueline Scheiber a.k.a. Minusgold zur musikalischen Lesung und am Tag drauf (16.6.) meldet sich der Brite Fink endlich wieder in Hamburg zurück. Der Bärtige aus Bristol, mittlerweile in Berlin lebend, namentlich Finian Paul Greenall, spielt Gitarre, hat schon mit Amy Winehouse und John Legend zusammengearbeitet, am Soundtrack des Oscar-prämierten Films „12 Years A Slave“ gebastelt und William H. Macys Film „Rudderless“. Klingt nach einem preiswürdigen Abend!

Das komplette Programm des Schanzenzelts, inklusive Infos zum Kinderzeltfestival, gibt es bei MOPOP.de und auf der Seite des Schanzenzelts.

 schön gesagt 

„Dieses Mal ist es nicht Oasis, dieses Mal bin ich es. Viele Leute in meinem Alter, die damals da waren, haben heute Kinder, mit denen sie nach Knebworth kommen. Und ich werde bestimmt nicht so saupeinliche Sachen machen wie ,Wonderwall’ in 900-facher Geschwindigkeit. Und klar will ich die Erinnerungen von damals wieder aufleben lassen – aber auch ganz neue schaffen.“

– Liam Gallagher (49), ehemaliger Oasis-Frontmann. Er spielt kommendes Wochenende wieder zwei ausverkaufte Mega-Konzerte im britischen Knebworth wie einst schon seine Band 1996. Wir sind auch mit einem kleinen MOPOP-Team vor Ort und suchen noch weitere Hamburger:innen, die auch am Start sind. Wenn das auf Dich zutrifft, dann melde Dich gerne unter mopop@mopo.de!

Foto: Warner 
Lies jetzt das ganze Interview mit Liam Gallagher auf MOPOP.de!

 Das Album der Woche 

Hm, schwierig! Das Hamburger Rock-Quintett Trixsi bringt morgen das neue Album „... And You Will Know Us By The Grateful Dead“ (Glitterhouse) heraus, die beiden Singles  „Schlangenmann“ und „Panik“ höre ich schon richtig gern! Aber ich entscheide mich dann doch für Jan Delays „Live aus dem Hamburger Hafen“ (Universal), weil ich vergangenen August selbst bei dem Konzert war.
„Einen wunderschönen guten Abend, Hamburg City!“: Wer im August beim Konzert von Jan Delay im „Cruise Inn“ im Hamburger Hafen war, erinnert sich vielleicht noch an seine ersten Worte. Auf die dann natürlich „Intro“, der erste Song seines aktuellen Albums „Earth, Wind & Feiern“ folgte. Das war eine Zeit, in der Konzerte draußen endlich wieder nahezu normal stattfinden konnten und vom Ukraine-Krieg noch niemand wusste. Was für paradiesische Zustände das doch waren … Jetzt gibt’s diesen ganzen Auftritt auch auf Live-Platte! Und dazu hat Jan Delay „Earth, Wind & Feiern“ noch mal neu aufgelegt – inklusive der zwei neuen Songs „Alles gut“ und „Der Bass & die Gang“. Auf der Live-Platte ist natürlich zu jedem Zeitpunkt die Stärke der Disko No. 1, Jan Delays Band, zu hören, die dazu in der Lage ist, die besten Soul-, Funk-, Reggae-, HipHop- und sonstige Feelings aufkommen zu lassen. Cool, dass man das Dancen und Feiern vor der Hafenkulisse jetzt noch mal in den eigenen vier Wänden nachholen kann!

 DER MOPOP-TIpp 

Unter dem Motto „Raus aus Hamburg“ hat mein Kollege und Autor Philipp Markhardt das Buch „Komm, lass uns wandern“ (Emons-Verlag, 208 Seiten, 16 Euro) herausgebracht. Darin finden sich insgesamt 25 Touren – zum Beispiel durch die Bilderbuch-Heidelandschaft, durchs Alte Land oder durchs Hamburger Umland vom Estetal nach Bötersheim. Auch Touren an der Ostsee sind mit drin! Mongo, also Philipp, wanderte früher schon mit seinen Eltern und kehrte für das Buch an viele Orte seiner Kindheit zurück. Mit starken Fotos, vielen Tipps und GPS-Tracks macht dieses neue Wanderbuch echt was her. Man munkelt auch, dass Philipp bald eine Lesung im Hamburger Klamottenladen „Casual Couture“ veranstalten wird. Da gehe ich hin und wandere danach direkt los!

 Die sind heiß! 

Hach, hier muss ich einfach noch mal die absoluten Darlings von Skinny Lister empfehlen. Sie spielen Samstag im Knust (20 Uhr, 24 Euro). Sie sind so eine Band, die man unbedingt live erlebt haben muss. Ihr „Shanty Punk“ ist wie ein wilder Pub-Abend, bei dem man zuerst auf den Tischen tanzt und am Ende irgendwann drunter liegt. Ein besonderes Element bei ihren Live-Shows: Ein Schnapskrug, aus dem sie selbst trinken, aber den sie auch im Publikum herumreichen. Sie haben Hamburg sogar schon eine Liebeserklärung mit dem Song „Hamburg Drunk“ gemacht. Die verrückte Story hinter dem Song liest Du hier!

Foto: Sara-Louise Bowrey
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