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Sommer 2021
Liebe Leserinnen und Leser,

die politische Zielstellung wird am Erfolg der realisierten Veränderung gemessen. So ist es auch bei dem Dienstleistungsangebot "Bürgerämter". Seit Monaten und Jahren herrscht ein unbefriedigender Zustand. In den letzten fünf Jahren ist es nicht gelungen, eine wirksame Veränderung zu erzeugen. Wir haben dies als CDU-Fraktion zu unserer Priorität erklärt und können nun auf einen zustimmenden Beschluss der BVV setzen. Der verantwortliche Stadtrat erklärte, ein Grund für das Terminchaos seien "Softwareanwendungen zu automatisierten Terminbuchung durch bestimmte Unternehmen." Nun, die Beschreibung des Problems löst es noch nicht. Im Land Berlin hat die CDU-Fraktion hier ebenfalls parlamentarisch agiert. Eine hitzige Debatte entbrannte auf Basis der Vorlage zur Schulentwicklungsplanung für unseren Bezirk. In einer Generaldebatte haben wir unserem Stadtrat Martin Schaefer den Rücken gestärkt und verdeutlicht, dass nach dem Baumgipfel nun der Schulgipfel läuft und Lichtenberg der erste Bezirk ist, der überhaupt eine Planung vorlegen konnte. Darüber hinaus konnten wir nochmal auf den Mut zu Schulinvestitionen verweisen. Wir hatten initiiert, über die Investitionsplanung hinaus zu gehen. Eine unausgegorene Initiative zu Common Places konnte mit unseren Stimmen verhindert werden. Unser klares Bekenntnis zur TVO haben wir mit einer Beteiligung an einer übergreifenden Initiative des VDGN bekräftigt und in der BVV mussten wir verdeutlichen, dass erst wenn die TVO kommt, über eine Radverkehrsanlage in der Treskowallee gesprochen werden kann. Dieses Beispiel zeigt auf, dass eine Zielformulierung auch mit politischem Handeln zur Realisierung verbunden sein muss. Und natürlich gibt es weitere spannende aktuelle Beiträge. Doch lesen Sie selbst.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer in dem es für uns heißt: Auf geht´s Berlin.

Herzlichst
Ihr Gregor Hoffmann
Fraktionsvorsitzender

UNSERE POSITIONEN

Presseerklärungen
(für die vollständigen Presseerklärungen jeweils das Bild anklicken) 
Die Unterzeichnung der Resolution „Die Tangentialverbindung Ost zügig realisieren – Anwohner entlasten und gewerbliche Anbindungen verbessern“ ist ein Signal, das hoffen lässt! Schon viel zu lange müssen die Bürgerinnen und Bürger trotz vielfältiger Initiativen auf den Planungsbeginn für diese leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung warten.
Mit 4,5 Mio. Euro werden die baulichen Voraussetzungen geschaffen, um Lichtenberg auch für den Radverkehr sicherer zu machen. Dazu gehören neue Fahrbahnmarkierungen, bauliche Trennungen von Geh- und Radweg, die Sanierung bestehender und die Anlage neuer Radwege, die Anpassung von Ampelschaltungen oder die Neuanlage von geschützten Radfahrstreifen.
Wir fordern die Umgestaltung der Wönnichstraße zu einer gesonderten Fahrradstraße mit Erhalt der vorhandenen Parkflächen und wollen eine Prüfung, wie eine Quartiersgarage zwischen der Skandinavischen und der Einbecker Straße den Parkdruck im Weitlingkiez mildern kann. Wir brauchen kluge und praktische Lösungen fürs Parken, Aufladen und Radfahren schaffen!
„Wir fordern das Bezirksamt auf, sich entsprechend der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie für eine bessere soziale Durchmischung in ausgewiesenen Gebieten in Hohenschönhausen einzusetzen!" Das Zusammenleben ganz unterschiedlicher Menschen in den Kiezen gelingt nach unserer Ansicht nur, wenn wir Miete und Eigentum miteinander verbinden.
Das dicht besiedelte Ostseeviertel in Hohenschönhausen benötigt dringend Ausgleich an Grünflächen und an sozialer Infrastruktur. Eine weitere städtebauliche Verdichtung und die Versiegelung von Flächen sind hier unangebracht. Deshalb wollen wir, dass das Bezirksamt prüft, inwiefern sich der vom Berliner Senat verhängte Klimavorbehalt auf die Bewertung der aktuellen Bauvorhaben auswirkt.
WIR IN DER BVV
Anträge und Anfragen der CDU-Fraktion
(für die vollständigen Drucksachen jeweils den Titel anklicken) 
Sicherheit für Radfahrende zwischen Friedrichsfelde und Rummelsburg - DS/2200/VIII
  • Wir wollen, dass durch eine Verbindung der Rummelsburger und Zobtener Straße die Sicherheit für Fahrradfahrende in diesem Bereich auf einer entstehenden Fahrradstraße verbessert werden kann.

Neuen Schulstandort durch öffentlichen Nahverkehr erschließen - DS/2201/VIII
  • Das Bezirksamt soll in Abstimmung mit der BVG prüfen, ob eine zusätzliche Buslinie über den Hönower Weg, die Zobtener Straße und die Fischerstraße langfristig die dort geplante Schule anbinden kann.

Verbindung von Pankow nach Marzahn-Hellersdorf über Lichtenberg prüfen - DS/2202/VIII
  • Wir wollen, dass das Bezirksamt über die BVG prüfen lässt, ob und wie eine Verlängerung der Tram-Linie 18 durch Lichtenberg nach Pankow gelingen kann. Unser Vorschlag: Eine Streckenführung über die Rhinstraße / Suermondtstraße parallel zur Tram 27.

Besseren Bürgerservice ermöglichen – Terminchaos auflösen - DS/2211/VIII
  • Dienstleistungen in den Bürgerämtern sollen eine höhere Priorität bekommen, um den bestehenden Rückstau schnellstmöglich zu beseitigen und Dringlichkeiten kurzfristig abzuarbeiten. Ziel muss eine grundsätzliche Verbesserung des Dienstleistungsangebotes sein. Dazu sind verschiedene Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen.

NEUES AUS DER BVV 
Bezirksamtsvorlagen
(für die vollständigen Drucksachen jeweils den Titel anklicken) 
Umweltpreis Lichtenberg - DS/1723/VIII
  • Über die Vergabekriterien und die Nominierung für den „Lichtenberger Umweltpreis“ (Arbeitstitel) wird eine Jury entscheiden: Das für Umwelt zuständiges Bezirksamtsmitglied (Vorsitz), Amtsleitung Umwelt- und Naturschutz, eine Vertretung aus dem für Umwelt zuständigen Ausschuss, eine Vertretung aus dem Arbeitskreis Umwelt und Bildung Lichtenberg und weitere ehemalige Beschäftigten des Bezirksamtes aus dem Bereich Umwelt. Die Übergabe des Preises wird immer am Wartenberger Frühlingsfest erfolgen. Pandemiebedingt wird der Preis in diesem Jahr voraussichtlich Ende August / Anfang September übergeben. Ein Aufruf zur Einreichung der Bewerbung für den „Lichtenberger Umweltpreis“ soll noch vor den Sommerferien erfolgen.

Anreize für insektenfreundliche Blühstreifen schaffen - DS/1792/VIII
  • Folgende Flächen sind vom Straßen- und Grünflächenamt in Absprache mit dem Umwelt- und Naturschutzamt bereits bewusst insektenfreundlich umgestaltet bzw. gefördert worden:
    - Binnendüne Carlsgarten und Wall zur Trabrennbahn
    - hoher Wallgraben Rummelsburger See
    - Teile Landschaftsschutzgebiet Herzberg
    - Friedhof Gotlindestraße
    - Friedhof Rudolf-Reusch-Staße
    - Teile des Landschaftsparks Wartenberg und Falkenberg
    - Teile Gehrenseepark
    - Teile Krugwiesen
    - Teile Wustrower Park
    - nördlicher Teil des Zentalfriedhofes
    - Blühstreifen über das Projekt „Mehr Bienen für Berlin-Berlin blüht auf“ befinden sich entlang der Rummelsburger Bucht nahe der Aussichtsplattform. In diesem Jahr kommen noch Flächen im Carlsgarten und im Wustrower Park dazu.
    Bei Interesse zur Gestaltung und oder Mitwirkung an der Pflege öffentlicher Grünanlagen können sich Motivierte an das Straßen- und Grünflächenamt wenden: sga@lichtenber.berlin.de
    Das Bezirksamt hat einheitliche Mindestanforderungen für die Planung und Gestaltung privater Freiflächen bei Bauvorhaben beschlossen: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.940056.php

Lückenschluss beim Gehweg in der Dorfstraße Wartenberg - DS/1829/VIII
  • Im Zuge der Sanierung der Dorfstraße (Wartenberg) wurde die Fläche für einen straßenbegleitenden Gehweg (Westseite) auf Höhe Hausnummer 13b erworben, um einen Lückenschluss zwischen dem Gehweg der Prendener Straße und dem südwestlichen Abzweig der Dorfstraße realisieren zu können. Die Planung für den Lückenschluss ist erstellt. Für einen weiteren straßenbegleitenden Gehweg im Bereich Hausnummer 21B, auf der Südwestseite der Dorfstraße, stehen aktuell keine Flächen zur Verfügung.

Mehr Licht auf den Wegen in Richtung S-Bahnhof Wartenberg - DS/1918/VIII
  • Das Straßen- und Grünflächenamt hat einen Rückschnitt der Bäume und Sträucher, welche die Lichtverhältnisse beeinflussen, vorgenommen. Es wurden alle Laternen, welche durch öffentliche Straßenbäume verdunkelt wurden, freigeschnitten. Im April wurden durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vier weitere Leuchten auf öffentlichem Straßenland und zwei Leuchten neben der öffentlichen Verkehrsfläche errichtet. Diese werden zeitnah angeschlossen.

Sicherer Fahrradverkehr - DS/1923/VIII
  • Auf Antrag der CDU-Fraktion hat sich das Bezirksamt mit dem Senat und der BVG in Verbindung gesetzt, um an Kreuzungen bzw. im Verlauf von Abbiegespuren von Straßenbahnen die Schienen beispielsweise durch den Einsatz von Gummiprofilen fahrradsicher zu gestalten.
    Die Antwort der BVG liegt bereits vor: „Der versuchsweise Einsatz von Gummiprofilen in Rillenschienen im Berliner Straßenbahnnetz hat sich bislang nicht bewährt. ... Die BVG wird dahingehende Neuentwicklungen jedoch weiterhin beobachten und Kontakt mit den Herstellern pflegen. ...“

Wut der Bürger stoppen - politische Lösung finden, Baustopp erwirken und Schulbau absichern - DS/2138/VIII
  • Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung hat den Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, den Senator für Finanzen, den Staatssekretär für Integration sowie die Geschäftsführung der HOWOGE angeschrieben und um ein lösungsorientiertes Vorgehen gebeten. Eine Antwort steht noch aus.

Schulentwicklungsplanung (SEP) für die Schuljahre 2019/2020 bis 2025/2026 - DS/2193/VIII
  • Der SEP beinhaltet den aktuellen Stand der bezirklichen Planungen sowie die Ergebnisse der Beratungen der bezirklichen Steuerungsrunde sowie der Abstimmung in den sog. Monitoringrunden mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Bebauungsplan 11-47ba – Erneute eingeschränkte öffentliche Auslegung und erneute eingeschränkte Behördenbeteiligung in Folge des Ergebnisses der Rechtsprüfung; Arbeitstitel: Parkstadt Karlshorst - DS/2209/VIII
  • Aufgrund der Ergebnisse der Rechtsprüfung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ergab sich die Erforderlichkeit, den Bebauungsplan-Entwurf 11-47ba „Parkstadt Karlshorst“ gegenüber dem Entwurfsstand, der am 01. Dezember 2020 durch das Bezirksamt Lichtenberg beschlossen wurde (BA-Beschluss-Nr. 8/332/220), in einigen Punkten zu ändern.

Ausübung des Vorkaufsrechts gemäß § 24 Abs. 1 Nr. 4 BauGB in den sozialen Erhaltungsgebieten im Bezirk Lichtenberg für das Grundstück Weitlingstraße 54 - DS/2210/VIII
  • In den beiden festgelegten sozialen Erhaltungsgebieten „Kaskelstraße“ und „Weitlingstraße“ soll nach erfolgreicher Vorprüfung das Vorkaufsrecht gemäß § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB zugunsten Dritter gemäß § 27a BauGB für das Grundstück Weitlingstraße 54 ausgeübt werden.

ZWISCHENRUF
Meinung aus der Fraktion
Das Miteinander und die Mischung im Kiez stärken!
Benjamin Hudler, stadtentwicklungspolitischer Sprecher
Uns in der CDU-Fraktion treibt die Entwicklung unserer Kieze dauerhaft um. Wir wissen und wir wollen, dass zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes unbedingt deutlich mehr Wohnungen geschaffen werden müssen. Gleichzeitig haben wir aber unsere Kieze im Blick. Wir fordern insbesondere für die Großsiedlungen, in denen es an verschiedener Stelle negative Sozialindikatoren gibt, den deutlich verstärkten Bau von Eigentums- und hochwertigen Mietwohnungen. Dies gehört in unser Gesamtkonzept: Wohnungsbau begleiten, um Kieze nachhaltig zu gestalten. Mit sozialer Infrastruktur, die dringend und noch schneller gebraucht wird und neuen Spielplätzen ist es dabei aber noch nicht abschließend getan, sondern es ist wichtig, auch das soziale Miteinander verschiedener Gruppen im Bezirk überhaupt erst zu ermöglichen und somit insgesamt ein stabiles Wachstum zu fördern. Gleichwohl fördert es die Kaufkraft in den Stadteilen, wodurch attraktive Geschäfte und Restaurants, aber auch andere Angebote wieder Anreize finden, sich anzusiedeln. Das nennt man historisch "die typische Berliner Mischung" und die wollen wir auch bspw. für Hohenschönhausen, für den Fennpfuhl und Friedrichsfelde Süd.
Auch wenn in der BVV einige lieber darüber diskutiert haben, ob man "Ghettoisierung" in einem Antragstitel schreiben darf: Wir bleiben bei unserer Linie. Für mehr Wohnungen und für wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit in allen Lichtenberger Stadteilen.
ANDERE ÜBER UNS
Aus der Presse
TAGESSPIEGEL LEUTE (14.06.2021)
Lichtenberger CDU-Fraktion will Lichtenberg für Radfahrende sicherer machen. 

Hört, hört: Steigt die Autofahrendenpartei um aufs Rad? „Der Lichtenberger CDU-Fraktion ist es ein Anliegen, den Bezirk insgesamt für Radfahrerinnen und Radfahrer sicherer zu machen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Heike Wessoly, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion: „Für mehr Sicherheit im Radverkehr sollten alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch gegenseitige Rücksichtnahme beitragen. Aber auch baulich müssen die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.“
Die Liste der entsprechenden Bauprojekte im Bezirk wurde um 4,5 Millionen Euro erweitert, wie der zuständige Bezirksstadtrat, Martin Schaefer (CDU), mitteilen ließ. Dazu gehören neue Fahrbahnmarkierungen, bauliche Trennungen von Geh- und Radwegen oder die Asphaltierung bzw. Sanierung bestehender sowie die Anlage ganz neuer Radwege und Fahrradstraßen. Auch die Anpassung von Ampelschaltungen oder die Neuanlage von geschützten Radfahrstreifen sind vorgesehen.
Dazu kommen 167 neue Fahrradbügel an zwölf Standorten, die die bereits 208 Bügel, die seit Ende 2020 aufgestellt wurden, ergänzen. Das sind dann aber auch schon alle Aktivitäten für die Verkehrssicherheit, die in diesem und im nächsten Jahr umgesetzt werden sollen.
Quelle
BERLINER MORGENPOST (06.06.2021)
Eine Quartiersgarage und eine Fahrradstraße will die Lichtenberger CDU im Weitlingkiez durchsetzen.

Eine Quartiersgarage für Fahrräder und Autos sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge und eine durchgehende Fahrradstraße zum Bahnhof Lichtenberg - das stellt sich die Lichtenberger CDU für den Weitlingkiez vor. Die CDU-Fraktion stellte daher in der Bezirksverordnetenversammlung am 27.05. zwei entsprechende Anträge. Im Weitlingkiez nimmt durch Neubau und Anbindung an den Bahnhof Lichtenberg der Parkdruck stetig zu, meint Benjamin Hudler, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Lichtenberger CDU-Fraktion. Auch wer mit dem Fahrrad zur Arbeit oder in der Freizeit unterwegs sei, habe so seine Not. Fehlende Radwege und der bauliche Zustand vieler Straßen werden von den Verkehrsteilnehmenden als zunehmend problematisch empfunden. „Was wir jetzt brauchen, sind vernünftige Lösungen für alle!“, so Hudler weiter.
Zum einen wird die Umgestaltung der Wönnichstraße zu einer gesonderten Fahrradstraße gefordert, in der die vorhandenen Parkflächen erhalten bleiben sollen. Die Wönnichstraße sei dafür besonders geeignet, weil sie, ähnlich wie die Weitlingstraße, die Lückstraße mit dem Bahnhof Lichtenberg verbinde und keine übergeordnete Straße darstelle.
Quelle
TAGESSPIEGEL LEUTE (31.05.2021)
Sitzgelegenheiten auf Brachfläche
 
Eine Fläche östlich der Georg-Löwenstein-Straße 34 an der Rummelsburger Bucht könnte für Zwischennutzungen verwendet werden. Sie ist für den Bau einer sogenannten Retentionsfilteranlage reserviert, dieses Projekt ist nun durch die zuständige Senatsverwaltung gestoppt. Dort in der Nähe könnte eine Schule entstehen, aber solange die Fläche noch brach liegt, wünschen sich Anwohnende die Erhaltung und die Nutzung für „Naturerfahrungsprojekte“. Das schreibt, ja, die Fraktion der CDU in einem Antrag. Es sollen auch Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. „Vor Umsetzung von konkreten Ideen sollen diese in öffentlich zugänglichen Veranstaltungen mit den Anwohnenden gemeinsam diskutiert und entschieden werden“, heißt es in dem Antrag. An sich klingt das gut. Man munkelt allerdings, dass die CDU durch diesen Antrag vermeiden möchte, dass sich „alternatives Leben“ in Form von Wagenburgen oder Obdachlosen auf der Brache ansiedelt. Trotzdem nahmen die Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Antrag der CDU an.
Quelle
TAGESSPIEGEL LEUTE (31.05.2021)
CDU Lichtenberg sieht "Ghettoisierung" durch "Sozialwohnungen" - Antrag abgelehnt
 
Die CDU-Fraktion in Lichtenberg hat in einem Dringlichkeitsantrag gefordert, dass in Hohenschönhausen keine weiteren „Sozial“-, sondern mehr Eigentumswohnungen gebaut werden. Dadurch solle eine „Ghettoisierung“ verhindert werden. Nicht nur in der Wortwahl unangebracht, hatte ich vor zwei Wochen kommentiert. Nun wurde in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) über den Antrag debattiert und abgestimmt: „Ich weiß nicht, was Sie sich bei der Formulierung des Antrags gedacht haben“, sagte Michael Andre von der SPD. „Der Titel ist katastrophal.“ Mietpreisgebundene Wohnungen würden keine „Ghettos“ entstehen lassen. Eigentumswohnungen würden die Verdrängung fördern. Die AfD-Fraktion fand den CDU-Antrag „wunderbar“ und „toll“ und stimmte auch dafür. 29 Bezirksverordnete votierten dagegen, der Antrag ist damit abgelehnt.[...]
Quelle
TAGESSPIEGEL LEUTE (31.05.2021)
Dass es in Karlshorst kaum Radinfrastruktur gibt, hat auch die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) erkannt. In einem Antrag heißt es: „Im Gebiet Karlshorst-West existieren derzeit keine geschützten Fahrradwege, was für die Anwohnenden ebenso wie für Pendlerinnen und Pendler, die das Gebiet queren, schwierig ist.“ Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, durch welche Maßnahmen eine sichere Fahrradinfrastruktur in Karlshorst-West geschaffen werden kann, um den Radverkehr sinnvoll in ein Radwegnetz anzubinden. […] Die CDU fordert zudem eine Fahrradstraße für die Wönnichstraße im Weitlingkiez. Der Zustand der Straßen und die fehlenden Radwege im Weitlingkiez sind eine Erschwernis für die Sicherheit der zweirädrigen Verkehrsteilnehmenden“, heißt es in einem Antrag. Anwohnende sollen auf dem Radweg auch parken können, bestehende Parkflächen sollen erhalten bleiben.
Quelle
AKTUELLES THEMA
Fraktionsforum online:
"Verkehr / Tangentialverbindung Ost (TVO)" am 04. Juni 2021
Vorläufige Vorzugsvariante der TVO. (nicht genordet, Quelle SenUVK
Der grundsätzliche Verlauf der Tangentialverbindung Ost wurde bereits 1969 (!) geplant. Aber die Lücke zwischen der B1 in Biesdorf und der Straße an der Wuhlheide in Köpenick – auch Lichtenberg ist betroffen – besteht noch immer. Seit Jahren kämpfen Verbände, Vereine und Parteien dafür, diese endlich zu schließen. Aber andere sind ebenso entschieden dagegen. Eine grundsätzliche und zunehmend ideologische Endlosdiskussion wird geführt. Nun ist das Planfeststellungsverfahren für 2022 in Aussicht gestellt worden. Damit wird letztlich über den konkreten Verlauf der TVO entschieden.
Mit der TVO soll der Verkehr aus Siedlungsgebieten herausgeführt werden, die schon seit Jahren unter massiven Staus leiden. Anwohner, Verkehr und Umwelt wären die Gewinner, denn die TVO trägt wesentlich zur Verringerung von Emissionen aller Art und damit zum Klimaschutz bei.
Wir haben Peter Ohm, 1. Vizepräsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) eingeladen, im Fraktionsforum am 4. Juni 2021 über den aktuellen Stand und die Entwicklung der TVO zu berichten. Der VDGN hat aktuell eine überaus erfolgreiche Resolution pro TVO auf den Weg gebracht. Es gibt Grund genug, jetzt den Druck zu erhöhen, um die TVO fertigzustellen. Besonders in den Siedlungsgebieten macht sich der Durchgangsverkehr bemerkbar, wenn der BER in Vollbetrieb geht, wird das noch zunehmen.
Verzögerungen brachten auch die Umplanungen mit sich. Ein paralleler Radschnellweg, ist im Grunde eine gute Sache, brachte aber bereits ein Jahr Zeitverzug. Forderungen nach einer „Schienen-TVO“ sind noch im Konzeptionsstadium, würden aber planungstechnisch das Aus für TVO nach rund zehn Jahren Planungsarbeit bedeuten. Auch massive Umweltschäden durch großflächige Baumfällungen werden von TVO-Gegnern in Feld geführt. Das stimmt so nicht: Fällungen sind zwar unvermeidlich, aber in deutlich geringerem Umfang, die zudem vollständig kompensiert werden (und auch müssen). Auch soll die Rudolf-Rühl-Allee nach der Fertigstellung entsiegelt werden, damit wieder ein großes zusammenhängendes Waldstück entsteht.
Unser abschließendes Fazit: Keine Angst vor neuen Wegen! Die CDU-Fraktion hat sich der Resolution des VDGN angeschlossen.
WIR ÜBER UNS
Unsere Bezirksverordneten 
Gregor Hoffmann
hoffmann@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Fraktionsvorsitzender
Haushalt, Personal / Integration /
Eingaben, Beschwerden 
Benjamin Hudler
hudler@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Stellv. Fraktionsvorsitzender
Stadtentwicklung / Umwelt / Jugendhilfe /
Wirtschaft, Arbeit, Soziales, Gemeinwesen
Michael Moll
moll@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Stadtentwicklung / Haushalt, Personal /
Jugendhilfe / Gesundheit
Heike Wessoly
wessoly@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Ordnung, Verkehr, Bürgerdienste / 
Schule, Sport / Rechnungsprüfung /
Wirtschaft, Arbeit, Soziales, Gemeinwesen

Kultur, Bürgerbeteiligung / Gesundheit / Gleichstellung, Inklusion  
Schule, Sport / Kultur, Bürgerbeteiligung /
Umwelt / Rechnungsprüfung
Frank Teichert
teichert@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Integration / Gleichstellung, Inklusion /
Ordnung, Verkehr, Bürgerdienste / 
Eingaben, Beschwerden
Unser Team im Fraktionsbüro
Jörg H. Ahlfänger
ahlfaenger@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Fraktionsgeschäftsführer
Ines Naschke 
naschke@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Fraktionsmitarbeiterin
Dennis Haustein
haustein@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Fraktionsmitarbeiter
TERMINE UND KONTAKTE

Sitzungen der CDU-Fraktion Lichtenberg:

  • Montag, 02. August 2021, 19.00 Uhr
  • Montag, 16. August 2021, 19.00 Uhr

Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:
(Teilnahme per Livestream unter http://videotron.de/lichtenberg/)

  • Donnerstag, 19. August 2021, 17.00 bis 22.00 Uhr


Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin
Fraktion der CDU
Möllendorffstr. 6 - 10367 Berlin


Telefon: 030 55 888 75
E-Mail:
post@cdu-fraktion-lichtenberg.de
Internet: www.cdu-fraktion-lichtenberg.de
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Impressum: Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes ist der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Lichtenberg Gregor Hoffmann, Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstr. 6, 10367 Berlin, Tel. 030/5588875, post@cdu-fraktion-lichtenberg.de

Sollten Sie diese E-Mail nicht mehr erhalten wollen oder meinen, nur versehentlich in unseren Verteiler geraten zu sein, so bitten wir Sie um Verzeihung und darum, dass Sie uns dies über unsere E-Mail-Adresse post@cdu-fraktion-lichtenberg.de mitteilen. Wir werden Sie dann umgehend aus unserem Verteiler nehmen.